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Leiter des Komitees Olympia-kritisches Graubünden

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NZZ

Kein Brot für die Spiele der Selbstherrlichen

Das Nein zu «Sion 2026» ist kein Entscheid gegen die Walliser Organisatoren. Es spiegelt vielmehr die Skepsis gegenüber der Selbstherrlichkeit interna-tionaler Sportverbände. Die Schweiz braucht keine Plattform zur Selbstdar-stellung.

NZZ

Olympia ist mehr als ein Tourismus- und Infrastrukturprojekt

Die Olympischen Spiele müssten wieder verstärkt den Menschen statt die Markt- und Technologie-orientierung zu ihrem Zentrum machen. Das würde helfen, die verlor-ene Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen.

Tages-Anzeiger

«Die Kraft solcher Spiele wird überschätzt»

Touristiker Jürg Stettler hinterfragt grossmundige Versprechen der Promotoren von Sion 2026.

NZZ

Das IOC muss Risiken für Winterspiele tragen

Unabhängig von politischen Haltungen ist festzustellen: Trägt die Schweiz das finanzielle Risiko, darf sie sich nicht auf Olympia einlassen.

Winterspiele in Gefahr

12.01.2018

Eine internationale Studie kommt zum Schluß, dass der Klimawandel die Zahl der möglichen zukünftigen Austragungsorte für Winterspiele deutlich einschränkt. (salto Umwelt)

Von Christoph Franceschini

Man könnte fast meinen das Ganze sei bestellt. Südtirols Coni-Chef Heinz Gutweniger nahm am Donnerstag in Rom an einer Aussprache mit dem italienischen Coni-Chef Giovanni Malagò teil. Ein Thema der Besprechung: Eine mögliche Kandidatur der Dolomiten-Region für die Olympischen Winterspiele 2026. Dabei sollen die Chancen für Südtirol überaus gut stehen.

Am Freitag veröffentlicht die Universität Innsbruck dann die Studie eines internationalen Forscherteams mit einer eindeutigen Aussage. Das Internationale Olympische Komitee wird es aufgrund des Klimawandels in Zukunft schwerer haben, Austragungsorte für Olympische Winterspiele zu finden. Das Resümee der Forscher: „Manche Regionen sollten sich eher früher als später um eine mögliche Kandidatur bemühen.“

Die Studie

Wenn die globalen Treibhausgasemissionen nicht drastisch gesenkt werden, wird es bis zum Ende dieses Jahrhunderts nur in 8 der bisherigen 21 Austragungsorte von Olympischen Winterspielen kalt genug für eine neuerliche Austragung sein - die zweifache Olympiastadt Innsbruck könnte Winterspiele dann kaum noch ausrichten. Das zeigt eine Studie, an der Tourismusforscher Robert Steiger von der Universität Innsbruck mitgearbeitet hat.

„Die Rahmenbedingungen für den Wintersport verändern sich. Dies betrifft auch den Hochleistungssport, der immer häufiger vom Klimawandel an Trainings- wie Wettkampforten beeinträchtigt wird“, sagt Steiger, Assistenzprofessor am Institut für Finanzwissenschaft. „Das Klima in vielen traditionellen Wintersportregionen ist nicht mehr das, was es einmal war, und immer weniger Orte werden in Zukunft Olympische Winterspiele ausrichten können, wenn die globale Erwärmung weiter zunimmt.“

„Es gibt Grenzen, was die aktuellen Strategien zur Minderung des Wettereinflusses bei Großveranstaltungen leisten können, und bei den letzten Olympischen Winterspielen haben wir gesehen, dass diese Grenzen überschritten wurden", fügte Studienleiter Daniel Scott, Professor für Geographie und Umweltmanagement an der Universität Waterloo in Kanada, hinzu. „Wir haben damals vorhergesagt, dass die Wetter- und Schneeverhältnisse bei den Spielen 2014 in Sotschi eine Herausforderung sein werden. Prognosen, die sich bewahrheitet haben, wie die Zahl der abgesagten Trainingseinheiten und die Beschwerden von Athletinnen und Athleten über wechselhafte und unsichere Bedingungen gezeigt haben.“

Die Zukunft

Wenn die Verpflichtungen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen im Rahmen des Pariser Klimaabkommens eingehalten werden, können noch 12 der 21 bisherigen Standorte, in Zukunft Winterspiele ausrichten. Frühere Gastgeber wie Squaw Valley in den USA, Vancouver, Kanada und Sotschi in Russland würden aus der Liste fallen. „Der Klimawandel verändert die Geographie der Olympischen Winterspiele", sagt Robert Steiger. „Die Entscheidungen des Internationalen Olympischen Komitees über die Vergabe von Spielen wird immer schwieriger werden. Und einige Regionen sollten sich besser früher als später bewerben, wenn sie zukünftige Winterspiele ausrichten wollen.“

Der Bedarf an Risikomanagement-Strategien wie Beschneiung, Eis- und Sprunglaufkühlung und hochauflösende Wettervorhersagen ist an den Winterspiel-Standorten größer geworden, weil die durchschnittliche Tagestemperatur im Februar ständig steigt. Die Durchschnittstemperatur ist von 0,4°C an den Austragungsorten der 1920-50er Jahre, auf 3,1°C an den Olympiastätten der 1960-90er Jahre und auf 7,8°C bei den Olympischen Winterspielen im 21. Jahrhundert angestiegen, auch weil die Spiele in immer wärmere Regionen vergeben wurden. Dieses Risikomanagement wird in den kommenden Jahrzehnten noch wichtiger werden, da die durchschnittlichen Februartemperaturen in den bisherigen Austragungsorten bis Mitte des Jahrhunderts um weitere 1,9 bis 2,1°C und bis Ende dieses Jahrhunderts um 2,7 bis 4,4°C ansteigen dürften.

Europakarte mit Austragungsorten der Olympischen Winterspiele
Europakarte mit Austragungsorten der Olympischen Winterspiele

Klima­wandel: Olym­pia unter Druck

11.01.2018. Das Internationale Olympische Komitee wird es aufgrund des Klimawandels in Zukunft schwerer haben, Austragungsorte für Olympische Winterspiele zu finden. Manche Regionen sollten sich eher früher als später um eine mögliche Kandidatur bemühen. Das zeigt eine aktuelle Studie eines internationalen Forschungsteams.

Die Originalstudie ist bereits 2015 in der Fachzeitschrift Current Issues in Tourism erschienen. Diese wurde von der Forschern nun aktualisiert und um die Austragungsorte in Südkorea und in China erweitert. Das Update wird im Februar in der gleichen Fachzeitschrift veröffentlicht.

 

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Kritik an GR2022

Das Bündner Volk hat rechtzeitig den Stecker gezogen!

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