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Stefan Grass
Leiter des Komitees Olympia-kritisches Graubünden

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NZZ

Kein Brot für die Spiele der Selbstherrlichen

Das Nein zu «Sion 2026» ist kein Entscheid gegen die Walliser Organisatoren. Es spiegelt vielmehr die Skepsis gegenüber der Selbstherrlichkeit interna-tionaler Sportverbände. Die Schweiz braucht keine Plattform zur Selbstdar-stellung.

NZZ

Olympia ist mehr als ein Tourismus- und Infrastrukturprojekt

Die Olympischen Spiele müssten wieder verstärkt den Menschen statt die Markt- und Technologie-orientierung zu ihrem Zentrum machen. Das würde helfen, die verlor-ene Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen.

Tages-Anzeiger

«Die Kraft solcher Spiele wird überschätzt»

Touristiker Jürg Stettler hinterfragt grossmundige Versprechen der Promotoren von Sion 2026.

NZZ

Das IOC muss Risiken für Winterspiele tragen

Unabhängig von politischen Haltungen ist festzustellen: Trägt die Schweiz das finanzielle Risiko, darf sie sich nicht auf Olympia einlassen.

Danke an die Tiroler – Olympia-Watschn pickt!

17.10.2017

Liste Fritz will vernünftigen Versprechen der Olympia-Kampagne jetzt zur Umsetzung verhelfen. (Presseaussendung)

Der Olympiawiderstand in Innsbruck freut sich...
Der Olympiawiderstand in Innsbruck freut sich...

Olympia-Befürworter als schlechte Verlierer!

„Wir sagen den Tirolerinnen und Tirolern Danke für 53% Nein zu Olympia! Für Landeshauptmann Platter, Sportlandesrat Geisler und Bürgermeisterin Oppitz-Plörer pickt diese Olympia-Watschn. Es ist zu billig, die Verantwortung für dieses Debakel nur auf das IOC und die schlechte Kampagne abzuschieben. Platter und Oppitz haben ihren Anteil. Die Tiroler haben bestens verstanden, worum es geht, aber sie haben der Politik der Landes- und Stadtregierung und ihrer Propagandamaschinerie nicht vertraut. ÖOC-Präsident Stoss zeigt mit seiner Wählerbeschimpfung jetzt sein wahres Gesicht, ein schlechter Verlierer.

Liste Fritz ist verlässliche Opposition für die Tirolerinnen und Tiroler!

Wir sind nicht vermessen und werten den sensationellen Erfolg eines zweifachen Neins – in der Stadt Innsbruck und im Land Tirol – als alleinigen Erfolg der Liste Fritz, die Leute haben nicht uns gebraucht, um zu erkennen, dass sie diesen Olympia-Milliarden-Wahnsinn nicht wollen und nicht brauchen, aber wir konnten unseren Beitrag dazu leisten. Wer, wenn nicht die Liste Fritz hätte die Risiken, Schattenseiten und offenen Fragen eines Olympia-Abenteuers aufgezeigt? Eine Lehre aus der abgesagten Olympia-Träumerei samt sündteurer Propagandamaschinerie ist, dass eine hartnäckige und konsequente Opposition in Tirol wichtig und unverzichtbar ist, diese verlässliche Opposition haben die Tirolerinnen und Tiroler mit der Liste Fritz“, stellen Liste Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider und Liste Fritz-Parteiobmann Fritz Dinkhauser fest.

Stadt- und Landespolitik soll sich um die wirklichen Sorgen der Menschen kümmern!

Die Bevölkerung hat dem Olympia-Abenteuer eine endgültige Abfuhr erteilt: 1993 hat Innsbruck Nein zu Olympia gesagt. 1997 hat Innsbruck Nein zu Olympia und Tirol Ja zu Olympia gesagt. 2017 hat Innsbruck Nein zu Olympia und auch Tirol Nein zu Olympia gesagt. Die Tiroler plagen andere Sorgen und um die hat sich die Stadt- und Landespolitik zu kümmern.

Drei Vorhaben der Olympia-Befürworter sollten sofort umgesetzt werden!

„Wir wollen den vernünftigen Versprechen der Olympia-Befürworter jetzt zum Durchbruch verhelfen. Das versprochene Teuerungsverbot der ÖVP-Präsidenten von AK und WK muss jetzt kommen, denn die Tiroler leiden unter den teuersten Lebenshaltungs- und Wohnkosten bei den gleichzeitig niedrigsten Einkommen. Auch die tägliche Turnstunde in den Schulen, die wir im Juni 2016 im Landtag beantragt haben, ist endlich – wie im Burgenland – umzusetzen, weil Sport und Bewegung gut für unsere Kinder ist. Und auch die Unterstützung für die 2.500 Sportvereine in Tirol ist jetzt zu verbessern. Wie von der Liste Fritz im Juni 2015 im Landtag beantragt, sollen die Sportvereine von den Infrastrukturkosten befreit werden.

Tirol braucht neue Visionen!

Für diese drei Vorhaben braucht es nicht den Umweg über ein Megaevent Olympia, das können wir sofort – mit Unterstützung von ÖVP, Grünen, SPÖ und FPÖ – umsetzen. Wir brauchen auch eine neue Vision fürs Land. Nicht mehr vom Selben, sondern Ganzjahrestourismus mit Ganzjahresarbeitsplätzen. Antworten auf den fortschreitenden Klimawandel und die Digitalisierung. Maßnahmen gegen den ständigen Verkehrskollaps vom Fernpass übers Wipptal und Zillertal bis nach Kufstein. Die Vision für Tirol muss das Wissen sein, es sind nicht die Wadln!“, erklären Andrea Haselwanter-Schneider und Fritz Dinkhauser.

Liste Fritz sieht „Bauchfleck“ der Verantwortlichen

17.10.2017. Das Olympia-Nein der Tiroler sei ein „sensationeller Erfolg“, sagten Klubobfrau Haselwanter-Schneider und Obmann Dinkhauser. Beide betonten, dass ihnen auch nach dem Olympia-Aus die Themen nicht ausgehen werden. (tt.com)

Innsbruck – Liste Fritz-Gründer und Obmann Fritz Dinkhauser sieht im Olympia-Nein der Tiroler am Sonntag einen „Bauchfleck“ der Verantwortlichen. Man sei stolz, dass die „Menschen das Spiel durchschaut haben“, meinte wiederum Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider bei einer Pressekonferenz am Dienstag. Beide betonten, dass der „Liste Fritz“ auch nach dem Olympia-Aus die Themen nicht ausgehen werden.

„Man kann den Tirolern einfach kein X für ein U vormachen“, sagte Haselwanter-Schneider. Sowohl der Tiroler Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) als auch Sportlandesrat Josef Geisler (ÖVP) und die Bürgermeisterin von Innsbruck Christine Oppitz-Plörer (Für Innsbruck) hätten jetzt „eine Watsche picken“, meinte die Klubobfrau außerdem. Kritik übte sie anschließend an ÖOC-Chef Karl Stoss, der mit „Wählerbeschimpfungen sein wahres Gesicht gezeigt habe“.

Auch Dinkhauser fand wenig lobende Worte zum Olympia-Umfeld. „In meiner Zeit als Funktionär habe ich ein paar Lumpen im IOC kennengelernt“, formulierte der Namensgeber der Liste provokant. „Der IOC ist ein unverlässlicher Partner“, schob er nach. Er war sich sicher, dass die Tiroler genug von „Brot und Spielen“ hätten. „Olympia war ein Manöver, um von den wahren Problemen abzulenken“, assistierte Haselwanter-Schneider.

Man war sich einig, dass es nach dem Olympia-Nein noch genug Themen für die „Liste Fritz“ gebe. Gefordert wurde unter anderem ein Bemühen um mehr Ganzjahrestourismus, die tägliche Turnstunde in den Schulen, der Erlass der Infrastrukturkosten für Sportvereine und ein „Teuerungsverbot“, welches für die Olympischen Spiele 2026 im Gespräch war und das „jetzt kommen müsse“, schloss Haselwanter-Schneider ihre Ausführungen. (APA)

Andrea Haselwanter-Schneider und Markus Sint: Neu im alpenweiten Netzwerk des Olympiawiderstandes!
Andrea Haselwanter-Schneider und Markus Sint: Neu im alpenweiten Netzwerk des Olympiawiderstandes!
 

OLYMPIA-ABSAGE – EIN GEWINN FÜR DIE DEMOKRATIE

Wegen der drohenden Ablehnung des Abenteuers Olympia in der steirischen Bevölkerung hat das ÖOC die Reißleine gezogen. Nachdem feststand, dass die KPÖ in Graz genügend Unterstützungserklärungen für eine Volksbefragung gesammelt hatte, musste es zu einer Entscheidung kommen.

Das Komitee «Nein zu Sion 2026» freut sich über das Nein

Die Walliserinnen und Walliser wollen nicht, dass ihre Steuergelder in einem kurzen Olympischen Strohfeuer landen. Vielmehr sollten damit Projekte unterstützt werden, von denen das Wallis als Kanton langfristig profitiert.

Danke an die Tiroler – Olympia-Watschn pickt!

Wir sagen den Tirolerinnen und Tirolern Danke für 53% Nein zu Olympia! Es ist zu billig, die Verantwortung für dieses Debakel nur auf das IOC und die schlechte Kampagne abzuschieben.  Die Tiroler haben bestens verstanden, worum es geht.

Das Bündner Volk hat Olympia den Zahn gezogen!

Der Grundsatzentscheid der Bündner Stimmbevölkerung  sich nicht in ein unkalkulier-bares Olympiaabenteuer zu stürzen.

Kritik an GR2022

Das Bündner Volk hat rechtzeitig den Stecker gezogen!

Bündnerinnen und Bündner wollen schuldenfrei bleiben, die Landschaft als Kapital erhalten und weiterhin Geld für die Unterstützung von nachhaltigem Tourismus, Bildung und Kultur zur Verfügung zu haben.