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Kontakt

Stefan Grass
Leiter des Komitees Olympia-kritisches Graubünden

081 250 67 22
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NZZ

Kein Brot für die Spiele der Selbstherrlichen

Das Nein zu «Sion 2026» ist kein Entscheid gegen die Walliser Organisatoren. Es spiegelt vielmehr die Skepsis gegenüber der Selbstherrlichkeit interna-tionaler Sportverbände. Die Schweiz braucht keine Plattform zur Selbstdar-stellung.

NZZ

Olympia ist mehr als ein Tourismus- und Infrastrukturprojekt

Die Olympischen Spiele müssten wieder verstärkt den Menschen statt die Markt- und Technologie-orientierung zu ihrem Zentrum machen. Das würde helfen, die verlor-ene Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen.

Tages-Anzeiger

«Die Kraft solcher Spiele wird überschätzt»

Touristiker Jürg Stettler hinterfragt grossmundige Versprechen der Promotoren von Sion 2026.

NZZ

Das IOC muss Risiken für Winterspiele tragen

Unabhängig von politischen Haltungen ist festzustellen: Trägt die Schweiz das finanzielle Risiko, darf sie sich nicht auf Olympia einlassen.

Volksentscheid um Winterspiele 2022: Bayern wollen Olympia nicht

11.11.2013

Das Münchner Olympia-Projekt ist bei den BürgerInnen durchgefallen. Beim Bürgerentscheid in München, Garmisch-Partenkirchen und den Landkreisen Berchtesgaden und Traunstein stimmten überall eine Mehrheit gegen eine Bewerbung um die Winterspiele 2022 (olympia-nein.ch).

Sieg für "NOlympia": München und seine Partnergemeinden werden 2022 keine Olympischen Winterspiele ausrichten. Die Befürworter einer Bewerbung erlitten bei einem Bürgerentscheid eine Niederlage, nachdem früh am Abend aus Garmisch-Partenkirchen ein Votum gegen eine Bewerbung der bayerischen Landeshauptstadt vorlag.

Das Komitee Olympiakritisches Graubünden ist erfreut, dass auch im Bayrischen Alpenraum - nach Ablehnungen der BürgerInnen der Kandidaturen Bern 2010, Salzburg 2014 und St. Moritz 2022 - die StimmbürgerInnen sich gegen das IOC und dessen Fremdbestimmung durch die sittenwidrigen Knebelverträge gewendet haben und auch der Münchner Kandidatur für 2022 für lange Zeit den Stecker gezogen haben!

Die Parallelen zwischen deutschen und Bündner Gegnern seien gross, sagt Stefan Grass, Leiter des Komitees Olympiakritisches Graubünden. «Wie wir sind auch die Gegner in Bayern nur ein kleines ehrenamtliches Grüppchen.» Auch Wolfgang Zängl von Nolympia sieht Gemeinsamkeiten. «Die BündnerInnen sahen sich mit einem Mini-Budget gegen die geballte Schweizer Staatsmacht plus über fünf Millionen Franken für eine Bewerbung um Olympische Winterspiele gegenüber.» Ähnlich hatte sich die Situation David gegen Goliath auch in Bayern präsentiert.

Inzwischen vernetzen sich die OlympiagegnerInnen aber nicht nur zwischen Chur und München, sondern im ganzen Alpenraum, wie Grass betont. Die Alpenschutz-Organisation Cipra habe sich des Themas wieder angenommen, und es entstehe ein alpenweiter Widerstand gegen olympische Projekte. Das Ziel sind "Olympiafreie Alpen" !

München wie Graubünden gegen Olympia 2022
11.10.2013. München wird sich nicht für die Olympischen Winterspiele 2022 bewerben. Bei allen vier Bürgerentscheiden in Bayern stimmte die Bevölkerung gegen eine Kandidatur (suedostschweiz.ch).

Olympia hat die Menschen verloren
11.10.2013. Die Leute wenden sich ab. Aus den Olympischen Spielen ist ein Event geworden, mit dem viele nichts mehr zu tun haben wollen. Das IOC muss sich etwas einfallen lassen (Kommentar von Christian Spiller in ZEIT ONLINE SPORT).

München 2022 vierfach abserviert

Liebe Wählerinnen und Wähler, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger:
wir von Nolympia danken Ihnen allen ganz herzlich.
Liebe Helferinnen und Helfer, ein ganz großes Dankeschön.
Liebe NOlympia-Mitglieder: uns allen eine große Gratulation.

Ergebnis der Abstimmung am 10.11.2013:

München: Wahlbeteiligung 28,8 %; 47,9 Ja-Stimmen:; 52,1 % Nein-Stimmen
Garmisch-Partenkirchen: Wahlbeteiligung 58,8 Prozent; 48,44 % Ja-Stimmen; 51,56 % Nein-Stimmen
Traunstein: Wahlbeteiligung 39,98 Prozent; 40,33 Ja-Stimmen; 59,67 % Nein-Stimmen
Berchtesgadener Land: Wahlbeteiligung 38,25 %; 45,9 Ja-Stimmen; 54,1 % Nein-Stimmen

Der Sprecher der "NOlympia"-Bewegung, der Fraktionschef der Grünen im bayerischen Landtag, Ludwig Hartmann, sagte, das Ergebnis der Bürgerentscheide sei "kein Zeichen gegen den Sport, sondern ein deutliches Zeichen gegen die Profitgier und Intransparenz beim IOC". Er glaube, so Hartmann weiter, in "ganz Deutschland sind Olympia-Bewerbungen mit dem heutigen Tag vom Tisch. Zuerst muss sich das IOC ändern. Nicht die Städte müssen sich dem IOC anpassen, sondern umgekehrt".

Nolympia vor dem Münchner Rathaus
Nolympia vor dem Münchner Rathaus
Stefan Grass auf seiner Unterstützungstour in München, Garmisch-Partenkirchen und Berchtesgaden (Medienkonferenz in München am 29.10.2013)
Stefan Grass auf seiner Unterstützungstour in München, Garmisch-Partenkirchen und Berchtesgaden (Medienkonferenz in München am 29.10.2013)
 

OLYMPIA-ABSAGE – EIN GEWINN FÜR DIE DEMOKRATIE

Wegen der drohenden Ablehnung des Abenteuers Olympia in der steirischen Bevölkerung hat das ÖOC die Reißleine gezogen. Nachdem feststand, dass die KPÖ in Graz genügend Unterstützungserklärungen für eine Volksbefragung gesammelt hatte, musste es zu einer Entscheidung kommen.

Das Komitee «Nein zu Sion 2026» freut sich über das Nein

Die Walliserinnen und Walliser wollen nicht, dass ihre Steuergelder in einem kurzen Olympischen Strohfeuer landen. Vielmehr sollten damit Projekte unterstützt werden, von denen das Wallis als Kanton langfristig profitiert.

Danke an die Tiroler – Olympia-Watschn pickt!

Wir sagen den Tirolerinnen und Tirolern Danke für 53% Nein zu Olympia! Es ist zu billig, die Verantwortung für dieses Debakel nur auf das IOC und die schlechte Kampagne abzuschieben.  Die Tiroler haben bestens verstanden, worum es geht.

Das Bündner Volk hat Olympia den Zahn gezogen!

Der Grundsatzentscheid der Bündner Stimmbevölkerung  sich nicht in ein unkalkulier-bares Olympiaabenteuer zu stürzen.

Kritik an GR2022

Das Bündner Volk hat rechtzeitig den Stecker gezogen!

Bündnerinnen und Bündner wollen schuldenfrei bleiben, die Landschaft als Kapital erhalten und weiterhin Geld für die Unterstützung von nachhaltigem Tourismus, Bildung und Kultur zur Verfügung zu haben.