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Stefan Grass
Leiter des Komitees Olympia-kritisches Graubünden

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NZZ

Kein Brot für die Spiele der Selbstherrlichen

Das Nein zu «Sion 2026» ist kein Entscheid gegen die Walliser Organisatoren. Es spiegelt vielmehr die Skepsis gegenüber der Selbstherrlichkeit interna-tionaler Sportverbände. Die Schweiz braucht keine Plattform zur Selbstdar-stellung.

NZZ

Olympia ist mehr als ein Tourismus- und Infrastrukturprojekt

Die Olympischen Spiele müssten wieder verstärkt den Menschen statt die Markt- und Technologie-orientierung zu ihrem Zentrum machen. Das würde helfen, die verlor-ene Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen.

Tages-Anzeiger

«Die Kraft solcher Spiele wird überschätzt»

Touristiker Jürg Stettler hinterfragt grossmundige Versprechen der Promotoren von Sion 2026.

NZZ

Das IOC muss Risiken für Winterspiele tragen

Unabhängig von politischen Haltungen ist festzustellen: Trägt die Schweiz das finanzielle Risiko, darf sie sich nicht auf Olympia einlassen.

Sapporo endgültig aus dem Rennen für Olympia 2026

17.09.2018

Der Bewerberkreis für die Ausrichtung der Olympischen Winterspiele 2026 schmilzt weiter. (ran.de)

Der Bewerberkreis für die Ausrichtung der Olympischen Winterspiele 2026 schmilzt weiter. Jetzt ist die japanische Stadt Sapporo offiziell von der Liste der möglichen Austragungsstädte gestrichen worden. Das teilte das Internationale Olympische Komitee (IOC) am Montag mit.

Grund dafür seien die Probleme und Sorgen, die durch das jüngste Erdbeben Anfang September auf der japanischen Insel Hokkaido entstanden seien. Bei dem Beben der Stärke 6,7 kamen 41 Menschen ums Leben, viele Menschen wurden verletzt, Häuser zerstört und Straßen aufgerissen.

Das IOC zeigte Verständnis dafür, dass sich Japan zunächst um den Aufbau der Region kümmern müsse. Deshalb habe man sich zu diesem Schritt entschlossen, hieß es. Für eine Ausrichtung der Winterspiele 2030 bleibe Sapporo aber im Rennen, teilte der Ringeorden mit.

Die Entscheidung wurde im Anschluss an ein Treffen des IOC mit dem japanischen NOK und Vertretern Sapporos am IOC-Stammsitz in Lausanne getroffen. In den letzten Monaten fand ein neu geschaffener Dialog-Prozess zwischen dem IOC und möglichen Kandidaten für die Winterspiele in acht Jahren statt. Im kommenden Monat will das IOC die offiziellen Kandidaten verkünden, auf der Session 2019 in Mailand werden die Spiele 2026 vergeben.

Zuletzt waren bereits Österreich mit den Städten Graz und Schladming sowie die Schweiz mit Sion zurückgetreten. Zuvor hatte auch Tirol frühzeitig seinen Verzicht erklärt, nachdem sich die Bevölkerung in einer Befragung gegen die Ausrichtung ausgesprochen hatte.

Mit Calgary (Kanada), Stockholm (Schweden), Erzurum (Türkei) und Mailand/Turin/Cortina d'Ampezzo (Italien) sind noch vier Kandidaten im Rennen. IOC-Präsident Thomas Bach hatte die Absicht geäußert, die Winterspiele 2026 nach Sotschi/Russland (2014), Pyeongchang/Südkorea (2018) und Peking/China (2022) wieder an einen traditionellen Wintersportort vergeben zu wollen.

(SID)

Sapporo steigt als dritter Kandidat aus

17.09.2018. Nach Sion und Graz zieht nun auch Sapporo seine Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2026 zurück - wegen der Folgen eines schweren Erdbebens in der Region. Einer späteren Bewerbung stehen Vertreter der japanischen Stadt jedoch weiter offen gegenüber.

Von Marina Schweizer

Sapporo ist nicht mehr im Rennen um die Winterspiele 2026. Den Rückzug der nordjapanischen Stadt begründete das Internationale Olympische Komitee in einer Stellungnahme mit den Folgen des verheerenden Erdbebens Anfang September in der Region.

Die Entscheidung wurde nach einem Treffen von Vertretern der Stadt Sapporo, des Japanischen Olympischen Komitees und des IOCs in Lausanne verkündet. Laut IOC-Mitteilung werde man sich jetzt auf eine Kandidatur für die Winterspiele 2030 konzentrieren. Sowohl die Stadt als auch der japanische Dachverband blieben stark interessiert an der Gastgeberrolle, heißt es darin.

Schweres Erdbeben Anfang September

Sapporo ist die größte Stadt auf der nordjapanischen Insel Hokkaido. Bei dem Beben waren mindestens 41 Menschen getötet und Hunderte verletzt worden. Zahlreiche Häuser wurden zerstört, Straßen beschädigt und die Strom- und Wasserversorgung war zeitweise eingeschränkt. Das IOC sprach in seiner Mitteilung Mitgefühl für die Betroffenen und Verständnis für den Schritt aus.

Der Rückzug Sapporos ist bereits der dritte im Kandidatenrennen um die Winterspiele 2026: Auch das schweizerische Sion und das österreichische Graz sind ausgestiegen. Im Oktober 2018 will das IOC die offiziellen Kandidaten verkünden, der Gastgeber soll in einem Jahr vom IOC benannt werden. Nach jetzigem Stand stehen das kanadische Calgary, das italienische Trio Mailand/Turin/Cortina d’Ampezzo, die schwedische Hauptstadt Stockholm und das türkische Erzurum zur Wahl. In Calgary findet im November noch ein nicht-bindendes Referendum über eine Bewerbung statt.

 

OLYMPIA-ABSAGE – EIN GEWINN FÜR DIE DEMOKRATIE

Wegen der drohenden Ablehnung des Abenteuers Olympia in der steirischen Bevölkerung hat das ÖOC die Reißleine gezogen. Nachdem feststand, dass die KPÖ in Graz genügend Unterstützungserklärungen für eine Volksbefragung gesammelt hatte, musste es zu einer Entscheidung kommen.

Das Komitee «Nein zu Sion 2026» freut sich über das Nein

Die Walliserinnen und Walliser wollen nicht, dass ihre Steuergelder in einem kurzen Olympischen Strohfeuer landen. Vielmehr sollten damit Projekte unterstützt werden, von denen das Wallis als Kanton langfristig profitiert.

Danke an die Tiroler – Olympia-Watschn pickt!

Wir sagen den Tirolerinnen und Tirolern Danke für 53% Nein zu Olympia! Es ist zu billig, die Verantwortung für dieses Debakel nur auf das IOC und die schlechte Kampagne abzuschieben.  Die Tiroler haben bestens verstanden, worum es geht.

Das Bündner Volk hat Olympia den Zahn gezogen!

Der Grundsatzentscheid der Bündner Stimmbevölkerung  sich nicht in ein unkalkulier-bares Olympiaabenteuer zu stürzen.

Kritik an GR2022

Das Bündner Volk hat rechtzeitig den Stecker gezogen!

Bündnerinnen und Bündner wollen schuldenfrei bleiben, die Landschaft als Kapital erhalten und weiterhin Geld für die Unterstützung von nachhaltigem Tourismus, Bildung und Kultur zur Verfügung zu haben.