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Stefan Grass
Leiter des Komitees Olympia-kritisches Graubünden

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NZZ

Kein Brot für die Spiele der Selbstherrlichen

Das Nein zu «Sion 2026» ist kein Entscheid gegen die Walliser Organisatoren. Es spiegelt vielmehr die Skepsis gegenüber der Selbstherrlichkeit interna-tionaler Sportverbände. Die Schweiz braucht keine Plattform zur Selbstdar-stellung.

NZZ

Olympia ist mehr als ein Tourismus- und Infrastrukturprojekt

Die Olympischen Spiele müssten wieder verstärkt den Menschen statt die Markt- und Technologie-orientierung zu ihrem Zentrum machen. Das würde helfen, die verlor-ene Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen.

Tages-Anzeiger

«Die Kraft solcher Spiele wird überschätzt»

Touristiker Jürg Stettler hinterfragt grossmundige Versprechen der Promotoren von Sion 2026.

NZZ

Das IOC muss Risiken für Winterspiele tragen

Unabhängig von politischen Haltungen ist festzustellen: Trägt die Schweiz das finanzielle Risiko, darf sie sich nicht auf Olympia einlassen.

NEIN zu olympischen Winterspielen im Wallis

10.04.2018

Für das Komitee «Nein zu Sion 2026» bedeuten die olympischen Winterspiele vor allem eines: Misswirtschaft auf der ganzen Linie: Das Budget ist unrealistisch tief, das IOC ist kein verlässlicher Partner, und olympische Winterspiele in der heutigen Form können gar nicht nachhaltig sein. (MK Nein zu Sion 2026)

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Für das Komitee «Nein zu Sion 2026» bedeuten olympische Winterspiele vor allem eins: Misswirtschaft auf der ganzen Linie. Das Budget sei unrealistisch tief, das IOC kein verlässlicher Partner und olympische Winterspiele in der heutigen Form könnten gar nicht nachhaltig sein.

Das Nein-Komitee lud am Dienstagmorgen nach Brig zur Medienkonferenz. Dabei sagte SP-Grossrat Werner Jordan: «Der Blick in die Vergangenheit zeigt, dass olympische Winterspiele seit 1960 im Durchschnitt rund 2.5 Mal so viel kosteten wie im ursprünglichen Budget vorgesehen.» Das IOC sichere sich gegen Verluste ab und beteilige sich nicht an einem allfälligen Defizit. Dieses bleibe bei den Gastgebern hängen.

«Die Korruption ist ein unausrottbares Übel im IOC», sagte Sportmoderator und Kommunikationsberater Waldemar Schön. Rund 60 Prozent der Mitglieder stammten aus Ländern, in denen Unterdrückung, Diktatur und Korruption an der Tagesordnung seien. WWF-Geschäftsleiterin Laura Schmid wiederum betonte: «Wir wissen noch gar nicht, wie gross die Eingriffe wirklich sein werden, da diese Einzelheiten erst im Vertrag mit dem IOC geregelt werden.»

Brigitte Wolf als Präsidentin der Grünen Oberwallis und Kampagnenleiterin ergänzte: «Es ist davon auszugehen, dass einzelne Austragungsorte wie St. Moritz und Engelberg auf dem Luftweg an die Host City und die restlichen Austragungsorte angebunden würden, da die Fahrt auf dem Landweg zu lange dauern würden.» Für den Eisschnelllauf werde sogar die Option diskutiert, diesen in Holland durchzuführen: «Der Flugverkehr ist aber derart CO2-intensiv, dass sämtliche Bemühungen für ein ökologisches Verkehrskonzept zunichte gemacht werden.»

 

OLYMPIA-ABSAGE – EIN GEWINN FÜR DIE DEMOKRATIE

Wegen der drohenden Ablehnung des Abenteuers Olympia in der steirischen Bevölkerung hat das ÖOC die Reißleine gezogen. Nachdem feststand, dass die KPÖ in Graz genügend Unterstützungserklärungen für eine Volksbefragung gesammelt hatte, musste es zu einer Entscheidung kommen.

Das Komitee «Nein zu Sion 2026» freut sich über das Nein

Die Walliserinnen und Walliser wollen nicht, dass ihre Steuergelder in einem kurzen Olympischen Strohfeuer landen. Vielmehr sollten damit Projekte unterstützt werden, von denen das Wallis als Kanton langfristig profitiert.

Danke an die Tiroler – Olympia-Watschn pickt!

Wir sagen den Tirolerinnen und Tirolern Danke für 53% Nein zu Olympia! Es ist zu billig, die Verantwortung für dieses Debakel nur auf das IOC und die schlechte Kampagne abzuschieben.  Die Tiroler haben bestens verstanden, worum es geht.

Das Bündner Volk hat Olympia den Zahn gezogen!

Der Grundsatzentscheid der Bündner Stimmbevölkerung  sich nicht in ein unkalkulier-bares Olympiaabenteuer zu stürzen.

Kritik an GR2022

Das Bündner Volk hat rechtzeitig den Stecker gezogen!

Bündnerinnen und Bündner wollen schuldenfrei bleiben, die Landschaft als Kapital erhalten und weiterhin Geld für die Unterstützung von nachhaltigem Tourismus, Bildung und Kultur zur Verfügung zu haben.