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Kontakt

Leiter des Komitees Olympiakritisches Graubünden: 

Stefan Grass

081 250 67 22
E-Mail

Wer kandidiert noch?

Von 9 Kandidaturen...

• 03. März 2013:
Volksabstimmung OWS: «Graubünden 2022» ABGEWÄHLT

• 7.-9. März 2013: Volksbefragung über OSS: «Wien 2028» ABGEWÄHLT

• 17. Oktober 2013:
«Barcelona 2022» VERZICHTET

• 10. November 2013:
Bürgerentscheid in München, Garmisch-Partenkirchen und in den Landkreisen Traunstein und Berchtesgaden:
«München 2022» ABGEWÄHLT

• 17. Januar 2014:
«Stockholm 2022» VERZICHTET

• 14. März 2014:
«OWS im Wallis» VERZICHTET

...bleiben vorläufig 5

• 14. März 2014:
Fünf Bewerber reichen beim IOC Unterlagen ein: Almaty (Kasachstan), Krakau (Polen), Lwiw (Ukraine) und Peking (China) vorbehältlich Oslo (Norwegen)

• 8./9. Juli 2014:
IOC-Exekutive entscheidet wer kandidieren darf

• 31. Juli 2015:
IOC-Entscheidung über den Austragungsort 2022

Milliardenbusiness Olympische Winterspiele: Wer kassiert - und wer bezahlt die Zeche?

09.02.2013

Das Komitee Olympiakritisches Graubünden lädt am 14. Februar ab 19 Uhr zu einem Referat von Sportjournalist Jens Weinreich in den Brandis Saal 12 ein. Anschliessend beantwortet er zusammen mit Nationalrätin Silva Semadeni Fragen aus dem Publikum. Die Veranstaltung ist öffentlich (Medienmitteilung des Komitees Olympiakritisches Graubünden).

Was kosten die Olympiabewerbung Graubünden 2022 und die mögliche Ausrichtung der Winterspiele 2022 wirklich? Wo liegen die Risiken? Was ist von den stets optimistischen Hochrechnungen der Bewerber und ihrer Auftragsstudien zu halten? Wer profitiert von den Spielen? Nach welchen Kriterien entscheiden die Mitglieder des Internationalen Olympischen Komitees (IOC)? Gewinnt tatsächlich die beste Bewerbung oder sind andere Faktoren wie Korruption ausschlaggebend? Welche Chancen hätte eine Bewerbung Graubündens überhaupt?

Auf diese und andere drängende Fragen bietet der deutsche Sportjournalist Jens Weinreich Antworten an – gespickt mit Dokumenten und nachprüfbaren Fakten. Weinreich ist Experte für internationale Sportpolitik, für die Finanzierung von Mega-Events und Korruption im Sport. Weinreich war jahrelang Sportchef der Berliner Zeitung und arbeitet seit 2008 wieder als freier Journalist. Er verfolgt die Geschäfte von Sportkonzernen wie IOC und FIFA konsequent wie nur wenige Journalisten weltweit. Seit mehr als zwei Jahrzehnten recherchiert er zu allen Olympiabewerbungen, hat zwei Dutzend IOC-Sessionen, hunderte Tagungen und Kongresse besucht und von zehn Olympischen Spielen und allen großen Weltmeisterschaften (Fußball, Leichtathletik, Schwimmen) berichtet. Seine Arbeit wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

Für weitere Auskünfte:
Anita Mazzetta, Komitee Olympiakritisches Graubünden, 076 508 16 33
Jens Weinreich, Referent, +49 172 300 68 30

Weiterführender Link: www.jensweinreich.de

Jens Weinreich
 
Nein

«In den nächsten 12 Jahren haben wir Ruhe»

Stefan Grass hat die Kampagne gegen Olympische Spiele in Graubünden geleitet. Seine Argumente hat er auch bei der Diskussion um solche Spiele in Bayern eingebracht. Nach allem was er in den letzten Monaten erlebt hat, ist für ihn klar, olympische Winterspiele haben im Alpenraum keine Chance mehr.

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Barbara Wülser, CIPRA International:

«Nur das IOC hat noch nicht gemerkt, dass der Olympische Geist tot ist. Die Funktionäre reiben weiterhin fleissig an der Lampe und versprechen dem Geist einen Haufen Geld, auf dass er herauskomme und den Menschen Sand in die Augen streue. Wenn das nicht funktioniert, so wie in den Alpen im März 2013 in Graubünden und jetzt im November in München, haben sie immer noch einen Plan B: Sie lassen sich von Autokraten bestechen und vergeben die Spiele in totalitär regierte Länder, wo die BürgerInnen nichts zu sagen haben.»

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Olympiabewerbung «München 2022»

Bewertung vom Netzwerk Nolympia

Fazit: Nolympia fordert
Olympiafreie Alpen!

OlympJa oder lieber doch nicht?
Der Bayernkommentar von Nikolaus Neumaier auf BR Bayern 2 (mp3-Audio 3:32)

Gegen Olympia 2022
Kommentar von Franz Bumeder auf BR Bayern 2, radioWelt (Audio 1:38)

Bürgerentscheid in München, Garmisch-Partenkirchen und in den Landkreisen Traunstein und Berchtesgaden:
«München 2022» ABGEWÄHLT