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Stefan Grass
Leiter des Komitees Olympia-kritisches Graubünden

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Internationale Medien

Der Weg zu OWS2022

• 03. März 2013:
«Graubünden 2022» ABGEWÄHLT

• 17. Oktober 2013:
«Barcelona 2022» VERZICHTET

• 10. November 2013:
«München 2022» ABGEWÄHLT

• 17. Januar 2014:
«Stockholm 2022» VERZICHTET

• 26. Mai 2014:
«Krakau 2022»
ABGEWÄHLT

• 30. Juni 2014:
«Lwiw 2022»
VERZICHTET

• 31. Oktober 2014:
«Oslo 2022»
VERZICHTET

• 31. Juli 2015:
«Peking 2022»
The Winner is the IOC

Wer zahlt das Olympia-Defizit?

05.12.2012

Die «Einfache» Olympia-Abstimmungsfrage und wer bezahlt, wenn Olympische Winterspiele in der Schweiz teurer würden als geplant (SR DRS 05.12.12). Bundesrat Ueli Maurer hat sich im Nationalrat kritischen Fragen zur Finanzierung und Volksbeteiligung bei der Bündner Olympiabewerbung stellen müssen (Die Südostschweiz 04.12.12).

Die «Einfache» Olympia-Abstimmungsfrage:

«Wollen Sie der Teilrevision des Gesetzes über den Finanzhaushalt des Kantons Graubünden zur Bildung von Reserven in der Höhe von 300 Millionen Franken für die Olympischen Winterspiele 2022 in Graubünden und damit im Falle einer Vergabe nach Graubünden der Durchführung zustimmen?»

Allmählich erwacht das Parlament hinsichtlich Olympia. In einer Fragestunde im Nationalrat musste sich Bundesrat Ueli Maurer gestern den Zweifeln des SVP-Nationalrates Roland Rino Büchel (St. Gallen) und der Bündner SP-Vertreterin Silva Semadeni stellen. Semadeni wollte wissen, wer denn letztendlich die Olympiakosten tragen müsse, wenn diese den vom Bundesrat gesetzten Rahmen von einer Milliarde Franken überschreiten würden. Dabei verwies die Bündnerin auf widersprüchliche Aussagen zum Thema. Einerseits habe die Bündner Regierung erklärt, dass der Bund generell Finanzierung und Risiko für Organisation und Durchführung der Spiele übernehme, andererseits habe der Bundesrat erklärt, er decke alles – bis zu einer Milliarde. Die Kandidaturbemühungen würden abgebrochen, wenn sich während der Kandidatur ergeben sollte, dass die Deckungslücke grösser würde, gab Maurer zu verstehen. Sollten die Kosten erst nach der Nomination steigen, müsste der privatrechtlich organisierte Veranstalter diese übernehmen. «Dieser Verein besteht zu Teilen aus Bund, Gemeinden und Kantonen. Damit bleiben die Defizite also doch letztlich in der öffentlichen Hand», kritisiert Semadeni auf Anfrage der «Südostschweiz». Maurers Antworten findet sie nicht befriedigend. Sie will weiter nach Möglichkeiten suchen, um mehr Transparenz in die Olympiafinanzierung zu bringen.

Um Transparenz ging es auch Büchel. Seine Anfrage, wann der Bundesrat dem Parlament bezüglich des Milliardenkredits eine referendumsfähige Vorlage unterbreiten wolle, schmetterte Maurer ab. Der Kredit sei ein einfacher Bundesbeschluss, der nicht referendumsfähig sei. Büchel könne ja nachher im Parlament dazu Stellung nehmen. «Warum soll das Volk nicht die Chance auf eine Abstimmung haben», fragt sich Büchel. Der Bundesrat könne leicht eine referendumsfähige Vorlage ausarbeiten. Auch die vorberatende Kommission des Parlaments könne dies. «Warum diese Hektik?» Es gäbe bis jetzt ja noch nicht einmal Konkurrenten. «Es gilt, das Tempo rauszunehmen.»

Auf die Frage Semadenis nach den zu erwartenden Sicherheitskosten für die militärische Bewachung der Spiele wollte der Bundesrat keine Zahlen nennen. Es gäbe dafür noch nicht genügend «Detailangaben». Die nicht im Milliardenkredit enthaltenen Kosten für Militär und Polizei schätzt Büchel auf rund 300 Millionen Franken. Einen Grossteil davon müssten die Kantone tragen.

Fragestunde
 
Nein am 12.02.2017: Mehr...

Widerstand gegen die Bündner Kandidatur für OWS 2026

Am Beispiel der Bewerbungsdossier «Davos 2010» und «Salzburg 2014» sowie «München 2018» und «St. Moritz 2022» ist bekannt, dass das IOC nicht nur seine Host City-Verträge mit den Veranstaltern erst nach der willkürlichen Vergabe der Spiele abschliesst, sondern knallhart seine Rechte sichert. Alle Wunschvorstellungen, Beteuerungen und Versprechungen werden auch im Bewerbungsdossier für «Graubünden 2026» sehr schnell zur Makulatur.

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Olympiabewerbung «München 2022»

Nein

Das Bündner Volk hat rechtzeitig den Stecker gezogen!

Mit grosser Freude nimmt das Komitee Olympia-kritisches Graubünden den weisen Entscheid der Bündner Stimmbevölkerung zur Kenntnis, sich nicht in ein unkalkulierbares Olympiaabenteuer zu stürzen. Bündnerinnen und Bündner haben klar gezeigt, dass sie auch den zukünftigen Generationen gute Lebensbedingungen garantieren wollen: wirtschaftlich schuldenfrei, die Landschaft als Kapital erhalten und weiterhin Geld für die Unterstützung von nachhaltigem Tourismus, Bildung und Kultur zur Verfügung zu haben.