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Stefan Grass
Leiter des Komitees Olympia-kritisches Graubünden

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NZZ

Kein Brot für die Spiele der Selbstherrlichen

Das Nein zu «Sion 2026» ist kein Entscheid gegen die Walliser Organisatoren. Es spiegelt vielmehr die Skepsis gegenüber der Selbstherrlichkeit interna-tionaler Sportverbände. Die Schweiz braucht keine Plattform zur Selbstdar-stellung.

NZZ

Olympia ist mehr als ein Tourismus- und Infrastrukturprojekt

Die Olympischen Spiele müssten wieder verstärkt den Menschen statt die Markt- und Technologie-orientierung zu ihrem Zentrum machen. Das würde helfen, die verlor-ene Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen.

Tages-Anzeiger

«Die Kraft solcher Spiele wird überschätzt»

Touristiker Jürg Stettler hinterfragt grossmundige Versprechen der Promotoren von Sion 2026.

NZZ

Das IOC muss Risiken für Winterspiele tragen

Unabhängig von politischen Haltungen ist festzustellen: Trägt die Schweiz das finanzielle Risiko, darf sie sich nicht auf Olympia einlassen.

Wir fordern: Olympiafreie Alpen!

27.02.2014

Nach dem Fest folgt der nach-olympische Kater: Die Folgeschäden und -kosten in Sotschi werden aufgerechnet. Sie werden gross sein, so wie in allen Austragungsorten Olympischer Winterspiele dieser Welt. In einem Offenen Brief fordert die CIPRA den IOC-Präsidenten Thomas Bach dazu auf, eine grundlegende Reform des IOC einzuleiten. Es dürfen keine Olympischen Winterspiele in der jetzigen Form mehr geplant und durchgeführt werden, doppelt sie in einem Positionspapier nach (Medienmitteilung CIPRA International).

Die Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi sind Geschichte. Doch das Nachspiel steht noch aus. Grossinfrastrukturen und Umweltzerstörung werden die Region rund um Sotschi «nachhaltig» prägen. Nicht nachhaltig werden die Spiele sein für die Bevölkerung und die Natur. Wie auch in den Austragungsorten vergangener Winterspiele in den Alpen und anderswo werden die Folgen jahrzehntelang spür- und sichtbar sein.
CIPRA Präsident Dominik Siegrist fordert: Das IOC sollte sich an die Spielregeln halten, die heute für internationale Organisationen üblich sind: Compliance und Nachhaltigkeit.
IOC-Präsident Thomas Bach rief in seiner Eröffnungsrede in Sotschi und in Interviews dazu auf, die Spiele zu «entpolitisieren». Die Politiker sollten «ihre Konflikte nicht auf dem Rücken der Sportler austragen», wie er sagte. Offenbar findet er es hingegen in Ordnung, wenn Russland seine Macht-Propaganda auf den Schultern der Athletinnen und Athleten in die Welt trägt – und sich mit der willkürlichen Verhaftung von UmweltschützerInnen gleichzeitig foutiert um rechtsstaatliche Grundsätze und Menschenrechte.

Geeint für «Olympiafreie Alpen»

Die Internationale Alpenschutzkommission CIPRA, die als Dachverband über 100 Organisationen und Institutionen in den Alpen vertritt, fordert in einer Resolution, dass in den Alpen – wie auch anderswo – keine Olympischen Winterspiele in der jetzigen Form mehr geplant und durchgeführt werden. Die Erfahrungen der vergangenen Jahrzehnte zeigen, dass die Berge sich nicht für diesen umweltzerstörerischen und ruinösen Grossanlass eignen. Die Volksabstimmungen in Graubünden und München weisen darauf hin, dass breite Kreise der Bevölkerung kaum mehr bereit sind, die Belastungen von Olympischen Winterspielen in Kauf zu nehmen. Die Alpen sollen olympiafrei bleiben, so wie sie es in den letzten acht Jahren waren und in der nächsten Dekade sein werden.

Neuausrichtung des IOC ist nötig

Die CIPRA fordert IOC-Präsident Thomas Bach in einem Offenen Brief dazu auf, eine grundlegende Reform des IOC wie auch der Regelwerke für die Planung und Durchführung Olympischer Winterspiele einzuleiten. Dazu gehören eine Rückkehr zu einer den Austragungsorten angepassten Grösse und ein transparentes Wahlprozedere, das sich daran orientiert, was die Funktionäre von allen Sportlern verlangen: sich an Spielregeln zu halten. Olympische Winterspiele müssen wieder zu Spielen der Jugend und zu einem Symbol für Frieden und Freiheit werden. Sie müssen transparent sowie sozial- und umweltverträglich vorbereitet und durchgeführt werden. Thomas Bach wird sich daran messen lassen müssen, wie er die Herausforderung meistert, das IOC zu reformieren.

Quelle: "Wir fordern: Olympiafreie Alpen!", Medienmitteilung von CIPRA, 27.02.2014

Offener Brief an Thomas Bach, Präsident des IOC, 25. Februar 2014

CIPRA-Position zu Olympischen Winterspielen
, 8. Februar 2014


Rückfragen bitte richten an:
Dominik Siegrist, Präsident CIPRA International +41 79 673 43 30, dominik.siegrist@hsr.ch
Claire Simon, Geschäftsführerin CIPRA International +43 699 150 663 30
Geschäftsstelle CIPRA International, +423 237 53 53, international@cipra.org

Online-Nachrichten am 27.02.2014:

FORUM Bruneck / Pustertal: CIPRA – Wir fordern: Olympiafreie Alpen!

NZZ Neue Zürcher Zeitung: «Nach-olympischer Kater»

Die Südostschweiz: Alpenschutzkommission verlangt «olympiafreie Alpen»

 

OLYMPIA-ABSAGE – EIN GEWINN FÜR DIE DEMOKRATIE

Wegen der drohenden Ablehnung des Abenteuers Olympia in der steirischen Bevölkerung hat das ÖOC die Reißleine gezogen. Nachdem feststand, dass die KPÖ in Graz genügend Unterstützungserklärungen für eine Volksbefragung gesammelt hatte, musste es zu einer Entscheidung kommen.

Das Komitee «Nein zu Sion 2026» freut sich über das Nein

Die Walliserinnen und Walliser wollen nicht, dass ihre Steuergelder in einem kurzen Olympischen Strohfeuer landen. Vielmehr sollten damit Projekte unterstützt werden, von denen das Wallis als Kanton langfristig profitiert.

Danke an die Tiroler – Olympia-Watschn pickt!

Wir sagen den Tirolerinnen und Tirolern Danke für 53% Nein zu Olympia! Es ist zu billig, die Verantwortung für dieses Debakel nur auf das IOC und die schlechte Kampagne abzuschieben.  Die Tiroler haben bestens verstanden, worum es geht.

Das Bündner Volk hat Olympia den Zahn gezogen!

Der Grundsatzentscheid der Bündner Stimmbevölkerung  sich nicht in ein unkalkulier-bares Olympiaabenteuer zu stürzen.

Kritik an GR2022

Das Bündner Volk hat rechtzeitig den Stecker gezogen!

Bündnerinnen und Bündner wollen schuldenfrei bleiben, die Landschaft als Kapital erhalten und weiterhin Geld für die Unterstützung von nachhaltigem Tourismus, Bildung und Kultur zur Verfügung zu haben.