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Stefan Grass
Leiter des Komitees Olympia-kritisches Graubünden

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NZZ

Kein Brot für die Spiele der Selbstherrlichen

Das Nein zu «Sion 2026» ist kein Entscheid gegen die Walliser Organisatoren. Es spiegelt vielmehr die Skepsis gegenüber der Selbstherrlichkeit interna-tionaler Sportverbände. Die Schweiz braucht keine Plattform zur Selbstdar-stellung.

NZZ

Olympia ist mehr als ein Tourismus- und Infrastrukturprojekt

Die Olympischen Spiele müssten wieder verstärkt den Menschen statt die Markt- und Technologie-orientierung zu ihrem Zentrum machen. Das würde helfen, die verlor-ene Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen.

Tages-Anzeiger

«Die Kraft solcher Spiele wird überschätzt»

Touristiker Jürg Stettler hinterfragt grossmundige Versprechen der Promotoren von Sion 2026.

NZZ

Das IOC muss Risiken für Winterspiele tragen

Unabhängig von politischen Haltungen ist festzustellen: Trägt die Schweiz das finanzielle Risiko, darf sie sich nicht auf Olympia einlassen.

Calgary stimmt gegen Olympia 2026

14.11.2018

Die Bürger der kanadischen Metropole Calgary stimmen mehrheitlich dagegen, dass ihre Stadt die Olympischen Winterspiele 2026 ausrichtet. Dem Internationalen Olympischen Komitee gehen die Kandidaten aus. (Deutsche Welle)

Lange Gesichter beim Olympia-Bewerbungskomitee von Calgary: Die Bürger der kanadischen Stadt haben sich gegen die Austragung der Olympischen Winterspiele 2026 entschieden und dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) einen weiteren Rückschlag verpasst. Für die Spiele in acht Jahren sind damit mit der schwedischen Haupstadt Stockholm und der italienischen Region Mailand/Cortina d'Ampezzo nur noch zwei Kandidaten im Rennen.

Bewerbungskomitee: "Enttäuschendes Ergebnis"

Bei dem Olympia-Referendum stimmten 56,4 Prozent mit Nein, 43,6 Prozent waren dafür, dass die kanadische Metropole zum zweiten Mal nach 1988 Gastgeber Olympischer Winterspiele würde. Rund 300.000 Bürger Calgarys beteiligten sich an dem Referendum. Die Abstimmung ist zwar rechtlich nicht bindend, doch im Vorfeld hatten alle Beteiligten signalisiert: Bekommt die Nein-Seite auch nur eine Stimme mehr, ist die Bewerbung tot. "Das Ergebnis ist enttäuschend, aber ich respektiere den demokratischen Prozess", sagte Scott Hutcheson, Vorstandsvorsitzender des städtischen Bewerbungskomitees.

Auch das IOC reagierte mit Bedauern auf das negative Referendum in Calgary: "Es ist enttäuschend, dass die Argumente bezüglich der sportlichen, sozialen und langfristigen Vorteile einer Austragung der Olympischen Spiele die Abstimmung nicht beeinflusst haben", hieß es in einer Stellungnahme mit. Es sei allerdings nach den politischen Diskussionen und den Unsicherheiten in den vergangenen Tagen auch "keine Überraschung" mehr gewesen.

Die Kritiker hatten vor allem auf die hohen Kosten Olympischer Spiele für die Stadt verwiesen. Bereits vor Wochen hatte es ausgesehen, als sei die Kandidatur beendet. Erst auf den letzten Drücker hatten sich Stadt, Provinz und Staat darauf geeinigt, wie die veranschlagten Kosten für die öffentlichen Kassen in Höhe von 2,88 Milliarden kanadischen Dollar (1,92 Milliarden Euro) verteilt würden. Der geplante Olympia-Etat war um 125 Millionen Dollar gekürzt worden.

Nur noch Stockholm und Mailand/Cortina d'Ampezzo

Die Winterspiele 2026 bleiben für das IOC ein Sorgenkind. Auch bei Stockholm und Mailand/Cortina d'Ampezzo ist nicht klar, ob die Städte ihre Bewerbungen bis zur Wahl des Gastgebers auf dem IOC-Kongress im Juni 2019 in Lausanne aufrecht erhalten können. In Stockholm erteilte Anfang Oktober der neu gewählte Stadtrat der Olympia-Kandidatur eine Absage (siehe unten). Auch die Bewerbung der Region um Mailand steht auf wackligen Füßen. Die italienische Regierung befürwortet die Kandidatur, will aber keine Kosten übernehmen. Zuvor waren bereits Sapporo (Japan), Graz mit Schladming (Österreich) sowie Sion (Schweiz) aus dem Kreis der Bewerber ausgeschieden.

sn/asz (sid, dpa)

Stockholms Olympiabewerbung vor dem Aus

12.10.2018. Wird es doch nichts mit einer Bewerbung für Olympia 2026 aus Schwedens Hauptstadt? Der Stadtrat entscheidet, keine Steuergelder für das Sportevent freizugeben - damit steht die Bewerbung so gut wie vor dem Aus.

In der Entscheidung über den Schauplatz der Olympischen Winterspiele 2026 steht einer der drei verbliebenen Bewerber vor dem Aus. Im Stadtrat von Stockholm einigten sich die führenden Parteien darüber, dass keine Steuergelder für die Ausrichtung der übernächsten Winterspiele verwendet werden sollen. Eine Bewerbung sei damit vom Tisch. Offiziell ist die Bewerbung allerdings noch nicht zurückgezogen worden.

"Ausgangspunkt für die Überlegungen aller Parteien war, sicherzustellen, dass die Spiele nicht auf Kosten der Steuerzahler veranstaltet werden. Zudem würden Winterspiele in einer Art und Weise organisiert werden, die sich nicht mit unserer Umwelt- und Klimapolitik deckt", sagte Karin Ernlund von der Zentrumspartei gemäß insidethegames.com: "Stockholm sieht sich anderen großen Herausforderungen ausgesetzt. Aus diesen Gründen wird Stockholm die Winterspiele 2026 nicht ausrichten."

Erst am Dienstag hatte das Internationale Olympische Komitee (IOC) in Buenos Aires eine endgültige Kandidatenliste mit Stockholm, Calgary und Mailand/Cortina präsentiert. In den vergangenen Monaten hatten sich bereits Sion/Schweiz, Graz/Österreich und Sapporo/Japan zurückgezogen. Erzurum/Türkei war vom IOC aus dem Kandidatenkreis gestrichen worden. Die Wahl des künftigen Olympia-Gastgebers erfolgt auf der IOC-Session im September 2019.

asz/js (dpa/sid)

 

OLYMPIA-ABSAGE – EIN GEWINN FÜR DIE DEMOKRATIE

Wegen der drohenden Ablehnung des Abenteuers Olympia in der steirischen Bevölkerung hat das ÖOC die Reißleine gezogen. Nachdem feststand, dass die KPÖ in Graz genügend Unterstützungserklärungen für eine Volksbefragung gesammelt hatte, musste es zu einer Entscheidung kommen.

Das Komitee «Nein zu Sion 2026» freut sich über das Nein

Die Walliserinnen und Walliser wollen nicht, dass ihre Steuergelder in einem kurzen Olympischen Strohfeuer landen. Vielmehr sollten damit Projekte unterstützt werden, von denen das Wallis als Kanton langfristig profitiert.

Danke an die Tiroler – Olympia-Watschn pickt!

Wir sagen den Tirolerinnen und Tirolern Danke für 53% Nein zu Olympia! Es ist zu billig, die Verantwortung für dieses Debakel nur auf das IOC und die schlechte Kampagne abzuschieben.  Die Tiroler haben bestens verstanden, worum es geht.

Das Bündner Volk hat Olympia den Zahn gezogen!

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Kritik an GR2022

Das Bündner Volk hat rechtzeitig den Stecker gezogen!

Bündnerinnen und Bündner wollen schuldenfrei bleiben, die Landschaft als Kapital erhalten und weiterhin Geld für die Unterstützung von nachhaltigem Tourismus, Bildung und Kultur zur Verfügung zu haben.