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Stefan Grass
Leiter des Komitees Olympia-kritisches Graubünden

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NZZ

Kein Brot für die Spiele der Selbstherrlichen

Das Nein zu «Sion 2026» ist kein Entscheid gegen die Walliser Organisatoren. Es spiegelt vielmehr die Skepsis gegenüber der Selbstherrlichkeit interna-tionaler Sportverbände. Die Schweiz braucht keine Plattform zur Selbstdar-stellung.

NZZ

Olympia ist mehr als ein Tourismus- und Infrastrukturprojekt

Die Olympischen Spiele müssten wieder verstärkt den Menschen statt die Markt- und Technologie-orientierung zu ihrem Zentrum machen. Das würde helfen, die verlor-ene Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen.

Tages-Anzeiger

«Die Kraft solcher Spiele wird überschätzt»

Touristiker Jürg Stettler hinterfragt grossmundige Versprechen der Promotoren von Sion 2026.

NZZ

Das IOC muss Risiken für Winterspiele tragen

Unabhängig von politischen Haltungen ist festzustellen: Trägt die Schweiz das finanzielle Risiko, darf sie sich nicht auf Olympia einlassen.

Auch Japans Politiker bleiben Olympia fern

24.12.2021

Nach den USA, Kanada, Australien und Großbritannien will auch Japan keine hochrangigen Politiker zu den Olympischen Spielen nach Peking schicken. Von einem diplomatischen Boykott möchte Tokio jedoch nicht sprechen. (Tageschau ARD)

Japan schickt keine Regierungsdelegation zu den Olympischen Winterspielen nach China. Stattdessen werde man einige Beamte mit Olympia-Bezug entsenden. Darunter seien die Politikerin Seiko Hashimoto, Leiterin des Organisationskomitees für Tokio 2020, sowie die Leiter des nationalen olympischen und paralympischen Komitees, teilte der japanische Regierungssprecher Hirokazu Matsuno mit.

Politischer Spagat

Einen diplomatischen Boykott, wie ihn Japans Schutzmacht USA angestoßen hatte, wollte er die Entscheidung nicht nennen. Man habe dafür "keine bestimmte Bezeichnung". Damit übt sich Chinas Nachbarland in politischem Spagat.

Dennoch wird Japans Entscheidung als in Übereinstimmung mit dem Vorgehen der Schutzmacht USA gesehen. Länder wie Kanada, Australien und Großbritannien folgen ebenfalls der Initiative der US-Regierung und schicken keine Regierungsvertreter zu den Spielen, die vom 4. bis 20. Februar 2022 in Peking stattfinden.

China steht wegen Menschenrechtsverletzungen im Umgang mit Uiguren und Tibetern, wegen der Unterdrückung der Demokratiebewegung in Hongkong und Drohungen gegen Taiwan in der Kritik. Man halte es für wichtig, dass "auch in China die universellen Werte der internationalen Gemeinschaft wie Freiheit, Achtung der grundlegenden Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit garantiert werden", wurde Matsuno zitiert.

China hatte die Anschuldigungen von Menschenrechtsverletzungen zurückgewiesen und kündigte "entschlossene Gegenmaßnahmen" an.

Dass nun Japans Regierungschef Fumio Kishida seinen Sprecher die Entscheidung bekanntgeben ließ, wird als Bemühung Tokios gewertet, die Führung in Peking nicht direkt zu provozieren. Beide asiatischen Nachbarstaaten begehen im kommenden Jahr den 50. Jahrestag der Normalisierung ihrer diplomatischen Beziehungen. Das Verhältnis beider Länder ist wegen Inselstreitigkeiten und Japans Umgang mit seiner Kriegsvergangenheit seit langem schwierig. Japan ist zudem besorgt über das wachsende Machtstreben Chinas in der Region. Zugleich sind beide Staaten jedoch wirtschaftlich eng verbunden.

Die Staaten der Europäischen Union sind in der Frage eines Boykotts uneins. Auch Deutschland hat sich noch nicht positioniert.

Boykottieren auch Deutschland und EU?

08.12.2021. Nach den USA und Australien hat auch Großbritannien einen diplomatischen Boykott der Olympischen Spiele in Peking angekündigt. Nun mehren sich Stimmen, Deutschland solle sich anschließen. Die neue Regierung reagiert ausweichend.


Auch Australien boykottiert Peking-Spiele

08.12.2021. Australien schließt sich dem von den USA beschlossenen diplomatischen Boykott der Olympischen Winterspiele 2022 in Peking an. Das kündigte Premier Morrison an.


USA verkünden diplomatischen Olympia-Boykott

06.12.2021. Die US-Regierung macht Ernst: Bei den Olympischen Winterspielen im kommenden Februar werden keine diplomatischen Vertreter aus Washington anwesend sein. Die US-Athleten sind von dem Boykott nicht betroffen.

Siehe Video der ZDF Sportreportage...

Zwischen Propaganda und Corona

02.01.2022. In der Geschichte der Olympischen Spiele stand ein Veranstaltung selten so in der Kritik wie Peking 2022. Wie werden die Winterspiele zwischen Propaganda und Corona?

 

OLYMPIA-ABSAGE – EIN GEWINN FÜR DIE DEMOKRATIE

Wegen der drohenden Ablehnung des Abenteuers Olympia in der steirischen Bevölkerung hat das ÖOC die Reißleine gezogen. Nachdem feststand, dass die KPÖ in Graz genügend Unterstützungserklärungen für eine Volksbefragung gesammelt hatte, musste es zu einer Entscheidung kommen.

Das Komitee «Nein zu Sion 2026» freut sich über das Nein

Die Walliserinnen und Walliser wollen nicht, dass ihre Steuergelder in einem kurzen Olympischen Strohfeuer landen. Vielmehr sollten damit Projekte unterstützt werden, von denen das Wallis als Kanton langfristig profitiert.

Danke an die Tiroler – Olympia-Watschn pickt!

Wir sagen den Tirolerinnen und Tirolern Danke für 53% Nein zu Olympia! Es ist zu billig, die Verantwortung für dieses Debakel nur auf das IOC und die schlechte Kampagne abzuschieben.  Die Tiroler haben bestens verstanden, worum es geht.

Das Bündner Volk hat Olympia den Zahn gezogen!

Der Grundsatzentscheid der Bündner Stimmbevölkerung  sich nicht in ein unkalkulier-bares Olympiaabenteuer zu stürzen.

Kritik an GR2022

Das Bündner Volk hat rechtzeitig den Stecker gezogen!

Bündnerinnen und Bündner wollen schuldenfrei bleiben, die Landschaft als Kapital erhalten und weiterhin Geld für die Unterstützung von nachhaltigem Tourismus, Bildung und Kultur zur Verfügung zu haben.