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Stefan Grass
Leiter des Komitees Olympia-kritisches Graubünden

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NZZ

Kein Brot für die Spiele der Selbstherrlichen

Das Nein zu «Sion 2026» ist kein Entscheid gegen die Walliser Organisatoren. Es spiegelt vielmehr die Skepsis gegenüber der Selbstherrlichkeit interna-tionaler Sportverbände. Die Schweiz braucht keine Plattform zur Selbstdar-stellung.

NZZ

Olympia ist mehr als ein Tourismus- und Infrastrukturprojekt

Die Olympischen Spiele müssten wieder verstärkt den Menschen statt die Markt- und Technologie-orientierung zu ihrem Zentrum machen. Das würde helfen, die verlor-ene Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen.

Tages-Anzeiger

«Die Kraft solcher Spiele wird überschätzt»

Touristiker Jürg Stettler hinterfragt grossmundige Versprechen der Promotoren von Sion 2026.

NZZ

Das IOC muss Risiken für Winterspiele tragen

Unabhängig von politischen Haltungen ist festzustellen: Trägt die Schweiz das finanzielle Risiko, darf sie sich nicht auf Olympia einlassen.

Die Schweiz verzichtet auf Olympia-Kandidatur 2030

29.08.2018

Olympische Spiele in der Schweiz? Die Kandidatur 2026 ist in der Volksabstimmung gescheitert. Nun verzichtet Swiss Olympic offiziell auf eine Bewerbung für 2030. (watson)

Feuer aus!
Feuer aus!

Die Schweiz wird sich nicht für die Olympischen Winterspiele 2030 bewerben. Das sagt Jürg Stahl, der Präsident von Swiss Olympic. Es habe bereits wieder eine Initiative aus dem Wallis gegeben. Man sei jedoch zur Einsicht gekommen, dass eine Bewerbung für 2030 keinen Sinn mache und er bestätigt: «Wir verzichten auf eine Kandidatur für 2030.»

Also nie mehr olympische Spiele in der Schweiz? «Nein, so ist es nicht» sagt Jürg Stahl. «Aber eine Bewerbung für Winterspiele macht erst wieder Sinn, wenn sich die Bedingungen verändert haben.»

Dazu gehöre, dass die Spiele 2026 tatsächlich in einem bescheideneren, für die Schweiz realistischen organisatorischen und finanziellen Rahmen durchgeführt werden. Eine Bedingung für eine weitere Bewerbung sei auch, dass die Olympischen Jugendspiele 2020 in Lausanne und die Universiade 2021 in Luzern gut über die Bühne gehen.

Auf die Frage, ob unsere Generation doch noch einmal olympische Spiele in unserem Land erleben darf, sagt Jürg Stahl. «Meine Tochter ist jetzt zweieinhalb und es wäre schön, wenn sie olympische Spiele erleben darf …» Er sei ein Zahlenmensch. Trotzdem mache er keine konkrete Prognose, ob es 2034 oder 2038 sein könnte.

Die Schweiz hat sich bis heute 50-mal um olympische Spiele beworben und die Spiele zweimal in St.Moritz durchgeführt (1928 und 1948). Die nächste Bewerbung wird also die 51. sein. Aber frühestens für die Winterspiele 2034.

Swiss Olympic plant vorerst keine weitere Olympia-Bewerbung

29.08.2018. Die Schweiz wird sich nicht für die Olympischen Winterspiele 2030 bewerben. Das teilt Swiss Olympic am traditionellen Mediengespräch mit. (sda)

Jürg Stahl, der Präsident von Swiss Olympic, erklärt die Bewerbungspause - obwohl Ende Juli im Wallis eine potente Gruppe mit Ambitionen für eine neuerliche Kandidatur auf den Plan getreten ist. Aber Swiss Olympic sei zur Einsicht gekommen, dass eine Bewerbung für 2030 keinen Sinn macht. "Wir sagen nicht, jetzt ist fertig für die nächsten 50 Jahre. Aber für 2030 kandidieren wir sicher nicht", sagt Jürg Stahl.

Bei der Bewerbung für 2026 - der insgesamt 50. Schweizer Kandidatur für Olympische Spiele - hatte Swiss Olympic die Unterstützung des Bundesrats und der Kantone im Rücken. Dennoch schickte das Walliser Stimmvolk das Projekt bachab.

Der Stopp der Kandidatur nach dem Nein des Kantons Wallis am 10. Juni (mit 61'000 Ja-Stimmen zu 71'000 Nein-Stimmen) erfolgte zu einem Zeitpunkt, zu dem Swiss Olympic zwar viel Arbeit, die Schweiz aber noch nicht viel Geld in die Kandidatur investiert hatte.

Die bislang einzigen Olympischen Winterspiele in der Schweiz fanden vor 90 und 70 Jahren in St. Moritz statt.

Für alle künftigen Kandidaturen will Swiss Olympic zusammen mit dem Bundesamt für Sport (BASPO) eine Strategie für Grossanlässe erarbeiten.

NZZ

Swiss Olympic backt kleinere Brötchen

29.08.2018. Nach dem Aus für die Olympiakandidatur von «Sion 2026» konzentriert sich der Dachverband des Schweizer Sports auf mittlere und kleinere Veranstaltungen. Und er bringt neu Bewegung in die Schulen.

Von Jörg Krummenacher

Nein, eine Kandidatur für Olympische Winterspiele 2030 werde es nicht geben. Jürg Stahl, der Präsident von Swiss Olympic und SVP-Nationalrat, sagt dezidiert, dass er von einer erneuten Schweizer Bewerbung nichts halte – trotz entsprechenden Avancen aus dem Wallis. Zu deutlich erfolgte im Juni die Ablehnung für «Sion 2026» durch das Walliser Stimmvolk.

Swiss Olympic will zudem die Vergabe der Winterspiele 2026 im kommenden Jahr durch das Internationale Olympische Komitee abwarten. Dann wird sich zeigen, ob die ins Leben gerufene Agenda 2020, die kleinere, nachhaltigere und transparentere Spiele postuliert, tatsächlich umgesetzt wird oder toter Buchstabe bleibt.

Fokus auf Jugendspielen

In den kommenden Jahren konzentriert sich der Dachverband Swiss Olympic, wie er an seinem traditionellen Jahres-Mediengespräch skizzierte, auf die erfolgreiche Durchführung von zwei anderen, wenn auch kleineren Grossanlässen: den Olympischen Jugendspielen im Januar 2020 in Lausanne und der Universiade 2021 in Luzern. Der Bund hat dafür einen Beitrag von insgesamt 22 Millionen Franken gesprochen.

Grundsätzlich besteht zudem Interesse an einer allfälligen Durchführung der European Championships, die dieses Jahr in der ersten Augusthälfte in Glasgow und Berlin erfolgreich über die Bühne gegangen sind. Dabei handelt es sich um zeitlich und örtlich zusammengefasste Europameisterschaften diverser Sportarten. Auch hier will Swiss Olympic vorerst abwarten, wie sich der Anlass entwickelt. Bis Ende Jahr soll ein Schlussbericht zur Kampagne für «Sion 2026» vorliegen und – gemeinsam mit dem Bundesamt für Sport – eine Strategie für künftige Grossanlässe erarbeitet werden.

Schule bewegt

Vorerst legt Swiss Olympic mit seinen 19 000 Mitgliedsvereinen und zwei Millionen Mitgliedern den Fokus auf nationale Aktivitäten. Das trifft mit Beginn des neuen Schuljahrs insbesondere auf das beliebte Bewegungsförderungsprogramm «Schule bewegt» zu. Der Bund hatte sich aus der Finanzierung zurückgezogen; ohne das Engagement von Swiss Olympic wäre das Programm ausgelaufen. Nun ist es neu konzipiert und mit einer digitalen Plattform samt App versehen worden. Das Ziel: Bewegung soll in den Schulalltag integriert werden. Dazu stehen 90 verschiedene Übungen zur Auswahl. Bereits sind wieder 4000 Klassen beteiligt.

Auf Ebene des Leistungssports hat Swiss Olympic ein Label für leistungssportfreundliche Arbeitgeber lanciert, was «sehr gut angelaufen ist», wie Swiss-Olympic-Direktor Roger Schnegg erklärt. Nach derzeitigem Stand zeigten sich bisher 13 Firmen zur Aufnahme von 20 Leistungssportlern bereit. Noch steckt, wie Schnegg meint, aber «sehr viel zusätzliches Potenzial» in diesem Projekt, das Spitzensportlern den Weg in die «normale» Berufswelt ebnen will.

 

OLYMPIA-ABSAGE – EIN GEWINN FÜR DIE DEMOKRATIE

Wegen der drohenden Ablehnung des Abenteuers Olympia in der steirischen Bevölkerung hat das ÖOC die Reißleine gezogen. Nachdem feststand, dass die KPÖ in Graz genügend Unterstützungserklärungen für eine Volksbefragung gesammelt hatte, musste es zu einer Entscheidung kommen.

Das Komitee «Nein zu Sion 2026» freut sich über das Nein

Die Walliserinnen und Walliser wollen nicht, dass ihre Steuergelder in einem kurzen Olympischen Strohfeuer landen. Vielmehr sollten damit Projekte unterstützt werden, von denen das Wallis als Kanton langfristig profitiert.

Danke an die Tiroler – Olympia-Watschn pickt!

Wir sagen den Tirolerinnen und Tirolern Danke für 53% Nein zu Olympia! Es ist zu billig, die Verantwortung für dieses Debakel nur auf das IOC und die schlechte Kampagne abzuschieben.  Die Tiroler haben bestens verstanden, worum es geht.

Das Bündner Volk hat Olympia den Zahn gezogen!

Der Grundsatzentscheid der Bündner Stimmbevölkerung  sich nicht in ein unkalkulier-bares Olympiaabenteuer zu stürzen.

Kritik an GR2022

Das Bündner Volk hat rechtzeitig den Stecker gezogen!

Bündnerinnen und Bündner wollen schuldenfrei bleiben, die Landschaft als Kapital erhalten und weiterhin Geld für die Unterstützung von nachhaltigem Tourismus, Bildung und Kultur zur Verfügung zu haben.