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Kontakt

Stefan Grass
Leiter des Komitees Olympia-kritisches Graubünden

081 250 67 22
E-Mail

Der Weg zu OWS 2022

• 03. März 2013:
«Graubünden 2022» ABGEWÄHLT

• 17. Oktober 2013:
«Barcelona 2022» VERZICHTET

• 10. November 2013:
«München 2022» ABGEWÄHLT

• 17. Januar 2014:
«Stockholm 2022» VERZICHTET

• 26. Mai 2014:
«Krakau 2022»
ABGEWÄHLT

• 30. Juni 2014:
«Lwiw 2022»
VERZICHTET

• 31. Oktober 2014:
«Oslo 2022»
VERZICHTET

• 31. Juli 2015:
«Peking 2022»
The Winner is the IOC

Das Komitee Olympiakritisches Graubünden

Präsidentin: Silva Semadeni, Nationalrätin: Tel. 0041 (0)79 385 53 57

Leiter: Stefan Grass, Tel. 0041 (0)81 250 67 22 - Mail

Wenn der Leiter nicht erreichbar ist, als Vertreterin des Nein-Komitees:
Jacqueline von Arx, GL Pro Natura GR, 0041 (0)81 252 40 39
Anita Mazzetta, GL WWF GR, Tel. 0041 (0)81 250 23 00

Mitgliedorganisationen im Komitee Olympiakritisches Graubünden:
Parteien: SP Graubünden, JUSO Graubünden und VERDA Grünes Graubünden
Mitgliedorganisationen der vbu:
Pro Natura GraubündenWWF Graubünden, VCS GraubündenÄrztInnen für UmweltschutzBVS Bündner Vogelschutz, Naturfreunde GraubündenPro Velo Graubünden, Stiftung Bergwaldprojekt, SSES Regionalgruppe und Graubündner Tierschutzverein

Partnerorganisationen

Das Komitee Olympiakritisches Graubünden wird von folgenden Organisationen unterstützt:

Schweizerische Umwelt-Organisationen

  • Pro Natura
  • WWF
  • VCS
  • Greenpeace
  • BirdLife
  • Stiftung Landschaftsschutz
  • Mountain Wilderness
  • CIPRA International und CIPRA Schweiz

Bündner Organisationen

  • Bündner Heimatschutz
  • Heimatschutz Sektion Engadin und Südtäler 
  • Glista Libra
  • Forum Engadin

Gegründet im Jahr 2000 gegen die Kandidatur Davos 2010

Das Komitee Olympiakritisches Graubünden wird seit seiner Gründung im 2000 von der Vereinigung Bündner Umweltorganisationen vbu getragen und wird in seinem Widerstand gegen eine Winterolympiade in den Alpen von den schweizerischen Umweltorganisationen unterstützt. Seit dem Widerstand gegen die Olympiakandidaturen Davos 2010 und Zürich/Graubünden 2014 ist klar, dass die Umweltorganisationen keinen Einsitz in Trägerschaften nehmen und nicht mitarbeiten werden. Denn Olympische Winterspiele sind weder umweltschonend noch sozial verträglich. Das gilt nach der Ablehnung von «St. Moritz 2022» und «Graubünden (ohne Zürich) 2026» durch das Volk auch für weitere Kandidaturen 2030, 2034...

«Agenda 2020» als Vorwand

Aufgrund der rückläufigen Kandidaturen – für die Olympischen Winterspiele 2022 verblieben damals nur die Diktaturen Kasachstan und Peking im Rennen (siehe Spalte links: Der Weg zu OWS 2022) – wurde 2014 die IOC-Reform «Olympische Agenda 2020» beschlossen, die das angegriffene Image des IOC wieder aufpolieren sollte. Neu an den 40 beschlossenen Empfehlungen ist vor allem der häufige Gebrauch des Wortes «Nachhaltigkeit». Grundlegende Veränderungen bezüglich wirtschaftlicher, ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit fehlen jedoch gänzlich. Barbara Wülser, stellvertretende Geschäftsführerin von CIPRA International, betont: «Erst wenn das IOC seine Regelwerke und Strukturen von Grund auf überarbeitet, demokratische Grundwerte in den Ausführungsländern garantiert und die Prinzipien der nachhaltigen Entwicklung bei der Planung und Durchführung von Olympischen Winterspielen berücksichtigt, kann in den Alpen über eine Neu-Auflage diskutiert werden.»

CIPRA hat die Erfahrungen der letzten Jahre aufgearbeitet

Olympische Spiele können Ihre Lebensgrundlage zerstören! Zu den Nebenwirkungen lesen Sie die IOC-Packungsbeilage oder fragen Sie nach den Ruinen und Schulden vergangener Spiele.
Olympische Spiele können Ihre Lebensgrundlage zerstören! Zu den Nebenwirkungen lesen Sie die IOC-Packungsbeilage oder fragen Sie nach den Ruinen und Schulden vergangener Spiele.
 

Olympia-Widerstand seit dem Jahr 2000

Das Bündner Volk hat Olympia den Zahn gezogen!

2017: Mit grosser Freude nimmt das Komitee Olympiakritisches Graubünden den Grundsatzentscheid der Bündner Stimmbevölkerung zur Kenntnis, sich nicht in ein unkalkulierbares Olympiaabenteuer zu stürzen. Bündnerinnen und Bündner haben damit den Entscheid von 2013 bestätigt und klar gezeigt, dass sie auch den zukünftigen Generationen gute Lebensbedingungen garantieren wollen: wirtschaftlich schuldenfrei, die Landschaft als Kapital erhalten und weiterhin Geld für die Unterstützung für Breitensport, Ganzjahrestourismus, Bildung und Kultur zur Verfügung zu haben.


Das Bündner Volk hat rechtzeitig den Stecker gezogen!


2013: Bündnerinnen und Bündner haben klar gezeigt, dass sie auch den zukünftigen Generationen gute Lebensbedingungen garantieren wollen: wirtschaftlich schuldenfrei, die Landschaft als Kapital erhalten und weiterhin Geld für die Unterstützung von nachhaltigem Tourismus, Bildung und Kultur zur Verfügung zu haben.


Das Fest in Zürich, die Landschaftseingriffe in Graubünden


2004: Die Bündner Umweltorganisationen wehren sich gegen eine Olympiade im 2014 in Zürich mit Graubünden zusammen, weil die für die Skirennen erforderlichen Eingriffe in Natur und Landschaft erfahrungsgemäss für sehr lange Zeit ökologische Schäden anrichten.


«Davos 2010» ist unökologisch und unverbindlich

2001: Auch beim dritten Anlauf der Bündner-Kandidatur wird im Olympia-Dossier «Davos 2010» die Nachhaltigkeit nur versprochen aber nie eingelöst.