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Stefan Grass
Leiter des Komitees Olympia-kritisches Graubünden

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NZZ

Kein Brot für die Spiele der Selbstherrlichen

Das Nein zu «Sion 2026» ist kein Entscheid gegen die Walliser Organisatoren. Es spiegelt vielmehr die Skepsis gegenüber der Selbstherrlichkeit interna-tionaler Sportverbände. Die Schweiz braucht keine Plattform zur Selbstdar-stellung.

NZZ

Olympia ist mehr als ein Tourismus- und Infrastrukturprojekt

Die Olympischen Spiele müssten wieder verstärkt den Menschen statt die Markt- und Technologie-orientierung zu ihrem Zentrum machen. Das würde helfen, die verlor-ene Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen.

Tages-Anzeiger

«Die Kraft solcher Spiele wird überschätzt»

Touristiker Jürg Stettler hinterfragt grossmundige Versprechen der Promotoren von Sion 2026.

NZZ

Das IOC muss Risiken für Winterspiele tragen

Unabhängig von politischen Haltungen ist festzustellen: Trägt die Schweiz das finanzielle Risiko, darf sie sich nicht auf Olympia einlassen.

Bezirk Pustertal der Süd-Tiroler Freiheit fordert Bürgerbefragung zu Olympia

25.01.2019

„Bevor sich das Land Südtirol an der Ausrichtung von Olympischen Spielen beteiligt, soll zuerst das Volk befragt werden“, fordert der Bezirksausschuss Pustertal der Süd-Tiroler Freiheit. Eine diesbezügliche Befragung sei zuletzt im Bundesland Tirol und in Bayern durchgeführt worden. „Warum also nicht auch in Südtirol?“, fragt sich der Bezirksausschuss. (Südtirol News)

Bozen – „Bevor sich das Land Süd-Tirol an der Ausrichtung von Olympischen Spielen beteiligt, soll zuerst das Volk befragt werden!“, fordert der Bezirksausschuss Pustertal der Süd-Tiroler Freiheit. Eine diesbezügliche Befragung sei zuletzt im Bundesland Tirol und in Bayern durchgeführt worden. „Warum also nicht auch in Südtirol?“, fragen sich vom Bernhard Zimmerhofer und Herbert Campidell vom Bezirksausschuss.

Italien habe weit größere Probleme zu lösen, als sich jetzt um eine kostenintensive Olympiade zu bewerben, für die sich weltweit immer weniger Interessenten finden. Nachdem sich im Vorfeld bereits Turin von einer Bewerbung für die olympischen Winterspiele 2026 verabschiedet hatte, bleiben nur noch die Städte Mailand und Cortina übrig, wobei auch Südtirol einige Wettbewerbe übernehmen müsste.

„Solche Sportgroßveranstaltungen haben aber leider keinen guten Ruf! Das Problem ist einerseits lokal zu suchen, da sich die Bürger über zusätzliche Umweltzerstörung, zusätzliche Verkehrsbelastung und Preissteigerungen Sorgen machen“, so die Bewegung.

Die Süd-Tiroler Freiheit im Pustertal befürchtet außerdem, dass die Wettbewerbe auf Südtiroler Boden „zu einer reinen italienischen Veranstaltung verkommen und dass lokale Interessen nicht berücksichtigt werden könnten“. Weiters fürchtet man eine Zweckentfremdung des sogenannten Grenzgemeindenfonds, in welchen jährlich 40 Millionen Südtiroler Steuergelder zum Ausbau der Infrastruktur fließen (z.B. zum Ausbau der Alemagna-Autobahn von Belluno bis Cadore).

Andererseits habe das Image von solchen Sportgroßereignissen in den vergangenen Jahren stark gelitten, und zwar aufgrund der vielen Korruptionsskandale rund um das Internationale Olympische Komitee (IOC) und um andere Weltsportverbände sowie aufgrund der zahlreichen Dopingskandale bei den Sportlern selbst, die dem Image des Spitzensports insgesamt geschadet hätten, erklärt die Bewegung.

Im Bundesland Tirol habe erst vor zwei Jahren eine Abstimmung zu Olympia 2026 stattgefunden. Die Tiroler hätten sich damals mit 53 Prozent gegen die Ausrichtung der Olympischen Spiele ausgesprochen. In diesem Zusammenhang erinnert der Bezirksausschuss Pustertal an einen Beschlussantrag der Süd-Tiroler Freiheit aus dem Jahr 2013, welcher mit großer Mehrheit vom Landtag genehmigt wurde. Er sieht vor, dass sportliche Großveranstaltungen zukünftig innerhalb der Europaregion Tirol gemeinsam durchgeführt werden sollen.

Zur angestrebten Reform des italienischen Sportwesens erwartet sich die Süd-Tiroler Freiheit vom neuen Sportlandesrat Arno Kompatscher eine entsprechende Intervention, damit zukünftig auch Südtirol an internationalen Sportwettbewerben eigenständig und in den eigenen Landesfarben teilnehmen darf – wie es auch für andere Länder ohne politische Souveränität bereits Realität sei.

UNTERSTÜTZUNG FÜR BREITENSPORT, ANSTATT FÜR AUSLAUFMODELL OLYMPIA!

25.06.2019. Der Bezirkssprecher der Süd-Tiroler Freiheit Pustertal, Bernhard Zimmerhofer, bedauert den Zuschlag der Olympischen Winterspiele 2026 an Mailand-Cortina und mit kleiner Beteiligung von Antholz. Während anderweitig sämtliche Olympiabewerbungen bei Volksabstimmungen baden gehen, entscheidet bei uns immer noch eine kleine Gruppe von Lobbyisten über die Ausrichtung großer internationaler Sportveranstaltungen, deren Auswirkungen und Kosten dann die Allgemeinheit tragen muss!

“Wenn es für solche internationalen Sportgroßveranstaltungen immer weniger Bewerber gibt und auch die Bevölkerung dem ablehnend gegenübersteht, dann ist das ein klares Zeichen dafür, dass Olympia ein Auslaufmodell ist! Nachhaltiger wäre es, wenn man diese Gelder für den Breitensport und für den Schulsportunterricht verwenden würde. Außerdem ist die EU gerade dabei ein Defizitverfahren gegen Italien einzuleiten. Der Staat hätte also weit größere Probleme, als sich um die Ausrichtung einer kostenintensiven Sportveranstaltung zu kümmern”, kritisiert Zimmerhofer.

Das Image von solchen Sportgroßereignissen hat in den vergangenen Jahren stark gelitten, und zwar aufgrund der vielen Korruptionsskandale beim IOC und anderer Weltsportverbände, sowie aufgrund der zahlreichen Dopingskandale bei den Athleten selbst.

Die Süd-Tiroler Freiheit hat schon mehrmals auf jene Probleme hingewiesen, die jetzt auf uns zukommen werden: Nämlich, zusätzliche Verkehrsbelastung, zusätzliche Umweltzerstörung und Preissteigerungen. Die Wettbewerbe auf Süd-Tiroler Boden werden zu einer rein italienischen Veranstaltung verkommen und lokale Interessen verdrängt. Außerdem ist zu befürchten, dass es eine Zweckentfremdung des sogenannten Grenzgemeindenfonds, in welchen jährlich 40 Millionen Süd-Tiroler Steuergelder fließen, geben wird (z. B. zum Ausbau der Alemangna Autobahn).

“Insgesamt kann also von “Spielen im Zeichen der Nachhaltigkeit” und “Sportveranstaltung mit geringen Umweltauswirkungen”, wie es der Landeshauptmann ausgedrückt hat, keine Rede sein! Dafür sprechen alleine schon die rekordverdächtigen Entfernungen zwischen den verschiedenen Austragungsstätten”, so Zimmerhofer abschließend.

 

OLYMPIA-ABSAGE – EIN GEWINN FÜR DIE DEMOKRATIE

Wegen der drohenden Ablehnung des Abenteuers Olympia in der steirischen Bevölkerung hat das ÖOC die Reißleine gezogen. Nachdem feststand, dass die KPÖ in Graz genügend Unterstützungserklärungen für eine Volksbefragung gesammelt hatte, musste es zu einer Entscheidung kommen.

Das Komitee «Nein zu Sion 2026» freut sich über das Nein

Die Walliserinnen und Walliser wollen nicht, dass ihre Steuergelder in einem kurzen Olympischen Strohfeuer landen. Vielmehr sollten damit Projekte unterstützt werden, von denen das Wallis als Kanton langfristig profitiert.

Danke an die Tiroler – Olympia-Watschn pickt!

Wir sagen den Tirolerinnen und Tirolern Danke für 53% Nein zu Olympia! Es ist zu billig, die Verantwortung für dieses Debakel nur auf das IOC und die schlechte Kampagne abzuschieben.  Die Tiroler haben bestens verstanden, worum es geht.

Das Bündner Volk hat Olympia den Zahn gezogen!

Der Grundsatzentscheid der Bündner Stimmbevölkerung  sich nicht in ein unkalkulier-bares Olympiaabenteuer zu stürzen.

Kritik an GR2022

Das Bündner Volk hat rechtzeitig den Stecker gezogen!

Bündnerinnen und Bündner wollen schuldenfrei bleiben, die Landschaft als Kapital erhalten und weiterhin Geld für die Unterstützung von nachhaltigem Tourismus, Bildung und Kultur zur Verfügung zu haben.