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Kontakt

Stefan Grass
Leiter des Komitees Olympia-kritisches Graubünden

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Der Weg zu OWS 2022

• 03. März 2013:
«Graubünden 2022» ABGEWÄHLT

• 17. Oktober 2013:
«Barcelona 2022» VERZICHTET

• 10. November 2013:
«München 2022» ABGEWÄHLT

• 17. Januar 2014:
«Stockholm 2022» VERZICHTET

• 26. Mai 2014:
«Krakau 2022»
ABGEWÄHLT

• 30. Juni 2014:
«Lwiw 2022»
VERZICHTET

• 31. Oktober 2014:
«Oslo 2022»
VERZICHTET

• 31. Juli 2015:
«Peking 2022»
The Winner is the IOC

Für den Bundesrat ist es eine unabdingbare Voraussetzung, dass die Bevölkerung in den betroffenen Kantonen und Gemeinden das Olympiaprojekt unterstützt

17.05.2017

Gestützt auf eine Aussprache zu den Olympischen Winterspielen 2026 hat der Bundesrat im Dezember 2016 festgehalten, dass die Unterstützung der Bevölkerung in den betroffenen Regionen und Gemeinden eine zentrale Voraussetzung für eine Bundesunterstützung ist. Im Rahmen des weiteren Prozesses wird daher die Bevölkerung in geeigneter Weise einzubeziehen sein. Eine Kandidatur wird vor dem IOK nur Bestand haben, wenn glaubhaft nachgewiesen werden kann, dass die betroffene Bevölkerung die Durchführung von Olympischen Winterspielen unterstützt. (Stellungnahme des Bundesrates auf die IP von Lisa Mazzone)

Lisa

INTERPELLATION von Lisa Mazzone, Grüne Nationalrätin aus Genf

Welche demokratischen Schritte stehen im Bewerbungsverfahren und bei der Durchführung der Olympischen Winterspiele 2026 offen? Welche Garantien werden gefordert?

Stellungnahme des Bundesrates am 17.05.2017

Die Fragen beantwortet der Bundesrat wie folgt:

Swiss Olympic ist ein dem Privatrecht unterstellter Verein. In den Statuten sind Wahl, Zusammensetzung und Kompetenzen der Vereinsorgane klar geregelt. Die Entscheide zur Weiterbearbeitung der Kandidatur von Sion 2026 wurden statutengemäss getroffen. Der Bundesrat sieht keinen Anlass, sich zur Legitimität der von Swiss Olympic getroffenen Entscheide zu äussern.

Nach dem aktuellen Zeitplan wird Swiss Olympic dem Bundesrat bis Ende Juli 2017 ein Gesuch um Unterstützung der Durchführung der Olympischen Winterspiele 2026 in Sion zukommen lassen. Sofern der Bundesrat zum Schluss kommt, dass ein überzeugendes und finanziell tragfähiges Konzept für die Durchführung vorliegt, wird er eine Botschaft zuhanden der eidgenössischen Räte ausarbeiten. Zu dieser Botschaft wird im Winter 2017/18 eine Vernehmlassung durchgeführt. Gestützt auf die Ergebnisse dieser Vernehmlassung wird der Bundesrat gegebenenfalls im Mai 2018 dem Parlament die definitive Vorlage unterbreiten.

Für den Bundesrat ist es eine unabdingbare Voraussetzung, dass die Bevölkerung in den betroffenen Kantonen und Gemeinden das Olympiaprojekt unterstützt, wobei sich die Form der Unterstützung nach den einschlägigen Bestimmungen des kantonalen und kommunalen Rechts richtet. Auf Bundesebene ist keine Abstimmung vorgesehen, da Finanzbeschlüsse der Bundesversammlung nicht dem Referendum unterstehen. Anders würde es sich verhalten, falls die Bundesversammlung ein Gesetz über die Durchführung der Olympischen Spiele fordern und rechtzeitig verabschieden sollte.

Der Bundesrat wird im Rahmen der finanziellen Überprüfung der Machbarkeit von Olympischen Winterspielen Sion 2026 sicherstellen, dass die Budgetzahlen solide berechnet werden und ausreichend Reserven eingeplant sind. Damit soll ein defizitärer Abschluss der Veranstaltung verhindert werden. Sollte die Veranstaltung dennoch mit einem Defizit abschliessen, trägt in erster Linie das Organisationskomitee die Verantwortung. Eine allfällige Defizitbeteiligung des Bundes, der Host City und der Standortkantone wird im Rahmen der Botschaft zur Unterstützung der Winterspiele 2026 zu klären sein. Dazu wird ein Vernehmlassungsverfahren durchgeführt.

Der Bundesrat ist sich des Klimawandels und der damit verbundenen Auswirkungen auf den Wintertourismus bewusst. Entsprechend wird von den Projektträgern ein umfassendes Nachhaltigkeitskonzept erwartet, das neben den Auswirkungen auf die Umwelt auch differenziert die unterschiedlichen positiven und negativen Auswirkungen auf die Wirtschaft und Gesellschaft aufzeigt. In diesem Zusammenhang ist insbesondere auch der langfristige Mehrwert aufzuzeigen, den Olympische Winterspiele für die Tourismusförderung, die Entwicklung des Berggebietes und die Sportförderung darstellen.

Der Bundesrat wird nach einem allfälligen Zuschlag der Olympischen Winterspiele 2026 an Sion darauf achten, dass die Spielregeln nicht geändert und die in der Botschaft an das Parlament formulierten Rahmenbedingungen eingehalten werden.

So sieht der Zeitplan ab 2017 bis 2019 aus:

Frühling 2017: Integration von Swiss Olympic in das Bewerbungskomitee Sion 2026

Bis Ende Juli 2017: Einreichen einer Machbarkeitsstudie beim Bund (technische, finanzielle Aspekte, Erstellung von Nachhaltigkeitsprogrammen in den Bereichen Sport, Gesellschaft, usw.) und Gesuch um Unterstützung der Durchführung der Olympischen Winterspiele 2026 in Sion

Herbst 2017: Grundsatzentscheid des Bundesrates für/gegen Olympische Winterspiele 2026 in der Schweiz und Auftrag zur Ausarbeitung der Botschaft an das Parlament

Winter 2017/18: Zur Botschaft zuhanden der eidgenössischen Räte wird eine Vernehmlassung durchgeführt

Anfang 2018 (zu bestätigen): Deponieren der Schweizer Kandidatur beim IOC (nach Winterspielen 2018) = Letter of intent

Mai 2018: Definitve Botschaft des Bundesrates gestützt auf die Vernehmlassung

September 2018: Volksabstimmungen in Sion und im Wallis und in den betroffenen Kantonen BE, VD und FR, sofern dies von den Kantonsparlamenten gefordert wird

Oktober-Dezember 2018: Nationale parlamentarische Debatten: Erstrat und Zweitrat

Winter 2018/2019: Evaluierungsbesuch des IOC

Sommer oder Herbst 2019: Wahl der Host City durch das IOC

 
www.nein-zu-olympia.at

JA zu Tirol, NEIN zum Olympia-Milliarden-Wahnsinn!

Für die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol belegen zahlreiche Indizien, dass die Macher der Machbarkeits-studie keine unabhängige Entscheidungsgrundlage zu Olympischen Spielen vorlegen können.

www.olympia-2026.ch

Das Bündner Volk hat Olympia den Zahn gezogen!

Mit grosser Freude nimmt das Komitee Olympiakritisches Graubünden den Grundsatzentscheid der Bündner Stimmbevölkerung zur Kenntnis, sich nicht in ein unkalkulierbares Olympiaabenteuer zu stürzen. Bündnerinnen und Bündner haben damit den Entscheid von 2013 mit 60% NEIN bestätigt.

Kritik an GR2022

Das Bündner Volk hat rechtzeitig den Stecker gezogen!

Bündnerinnen und Bündner haben klar gezeigt, dass sie auch den zukünftigen Generationen gute Lebensbedingungen garantieren wollen: wirtschaftlich schuldenfrei, die Landschaft als Kapital erhalten und weiterhin Geld für die Unterstützung von nachhaltigem Tourismus, Bildung und Kultur zur Verfügung zu haben.