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Stefan Grass
Leiter des Komitees Olympia-kritisches Graubünden

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NZZ

Kein Brot für die Spiele der Selbstherrlichen

Das Nein zu «Sion 2026» ist kein Entscheid gegen die Walliser Organisatoren. Es spiegelt vielmehr die Skepsis gegenüber der Selbstherrlichkeit interna-tionaler Sportverbände. Die Schweiz braucht keine Plattform zur Selbstdar-stellung.

NZZ

Olympia ist mehr als ein Tourismus- und Infrastrukturprojekt

Die Olympischen Spiele müssten wieder verstärkt den Menschen statt die Markt- und Technologie-orientierung zu ihrem Zentrum machen. Das würde helfen, die verlor-ene Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen.

Tages-Anzeiger

«Die Kraft solcher Spiele wird überschätzt»

Touristiker Jürg Stettler hinterfragt grossmundige Versprechen der Promotoren von Sion 2026.

NZZ

Das IOC muss Risiken für Winterspiele tragen

Unabhängig von politischen Haltungen ist festzustellen: Trägt die Schweiz das finanzielle Risiko, darf sie sich nicht auf Olympia einlassen.

IOC limitiert die Zahl der Olympia-Kandidaten 2026

20.07.2018

Das IOC will bei der Bewerbung um die Winterspiele 2026 keine Verlierer produzieren. Deshalb wird es nur eine streng limitierte Zahl von Kandidaten zur Wahl zulassen. Öffnen will IOC-Chef Bach die Tür für Russland: "Wir sind bereit, Russland willkommen zu heißen." (Augsburger Allgemeine)

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Das Internationale Olympische Komitee will nicht abwarten, wer von den Bewerbern um die Winterspiele 2026 im Rennen bleibt, sondern selbst die Zahl der Kandidaten für das Wahl-Finale begrenzen.

"Wir wollen nicht zu viele Verlierer produzieren", sagte IOC-Präsident Thomas Bach in Lausanne. "Ich will keinen Fehler machen und mich festlegen, aber es wird eine sehr limitierte Zahl geben, die wir vorschlagen." Nach dem Rückzug von Sion und Graz/Schladming sind Stockholm, Turin/Mailand/Cortina d'Ampezzo, Erzurum, Calgary und Sapporo noch im Rennen.

Die Stadt der Winterspiele 2026 wird im September nächsten Jahres in Mailand gewählt. Momentan läuft die Dialogphase, in der das IOC und die Bewerberstädte über die jeweiligen Konzepte beraten, um die Kosten so gering wie möglich zu halten und den Nutzen von Olympia für eine Stadt herauszuarbeiten. Erst danach folgt die Kandidatenphase.

So könnte Sapporo, Schauplatz der Winterspiele 1972, noch für 2026 zurückziehen. "Es gibt eine Diskussion in Sapporo, ob man sich nicht lieber für 2030 bewerben sollte", sagte Bach. In Tokio werden in zwei Jahren die Sommerspiele ausgetragen. Offen ist auch, ob in Schwedens Hauptstadt nach den Parlamentswahlen am 9. November die Politik das Großprojekt Olympia noch unterstützen wird. Ohnehin als Außenseiter gilt das türkische Erzurum aufgrund der politischen Lage im Land.

Feststellen konnte der deutsche IOC-Chef zumindest schon mal, dass alle Bewerber ihre Konzepte nach den Reformvorgaben der Agenda 2020 ausgearbeitet haben. "Es braucht in keiner Stadt viele Neubauten. Im Durchschnitt existieren bereits 80 Prozent der Wettkampfstätten. 2022 in Peking sind es 60 Prozent", so Bach.

Die IOC-Führung verabschiedete zudem das Programm der Sommerspiele 2020 in Tokio und nahm sieben neue Disziplinen für die Winterspiele 2022 in Peking auf, wobei der Fokus auf die Erhöhung der Frauen-Quote und die Zahl der Team-Mixed-Wettbewerbe lag. Damit steigt Anzahl der Athletinnen von 41 Prozent auf 45 Prozent aller Teilnehmer.

Bei den künftigen Sommmer- und Winterspielen soll Russland wieder dabei sein. Das Nationales Olympische Komitee des Landes war wegen Staatsdopings von den Pyeongchang-Spielen im Februar suspendiert und nur individuelle russische Sportler zugelassen worden.

"Wir sind bereit, ein neues Kapitel aufzuschlagen und Russland wieder willkommen zu heißen", betonte Bach. Schließlich habe sich nach dem Skandal einiges getan. "Russland hat ein neues NOK, eine reformierte Anti-Doping-Agentur und neue Leute im Sportministerium", meinte Bach. Russland hätte die Bereitschaft gezeigt, sich zu verändern.

Nicht verändert hat sich die Bereitschaft von Bach und seinen Kollegen, die den Leichtathletik-Weltpräsident Sebastian Coe und FIFA-Chef Gianni Infantino aufzunehmen. Die beiden einflussreichen Funktionäre gehören erneut nicht zum Kreis der neun Kandidaten für die Aufnahme ins IOC. "Wir haben die Situation, dass beide im kommenden Jahr vor der Wiederwahl in ihren Verbänden stehen", sagte Bach. "Die Zeit bis dahin ist kurz. Da IOC will sich nicht in den Wahlkampf einmischen."

In den Jahren zuvor hatte das IOC von der Aufnahme des Briten Coe und des Schweizers Infantino abgesehen, weil es sowohl in der IAAF als auch im Fußball-Weltverband FIFA erhebliche Korruptionsprobleme gegeben hatte. Ihre Vorgänger Joseph Blatter (FIFA) und Lamine Diack (IAAF) gehörten dem IOC viele Jahre an. (dpa)

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