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Stefan Grass
Leiter des Komitees Olympia-kritisches Graubünden

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Der Weg zu OWS 2022

• 03. März 2013:
«Graubünden 2022» ABGEWÄHLT

• 17. Oktober 2013:
«Barcelona 2022» VERZICHTET

• 10. November 2013:
«München 2022» ABGEWÄHLT

• 17. Januar 2014:
«Stockholm 2022» VERZICHTET

• 26. Mai 2014:
«Krakau 2022»
ABGEWÄHLT

• 30. Juni 2014:
«Lwiw 2022»
VERZICHTET

• 31. Oktober 2014:
«Oslo 2022»
VERZICHTET

• 31. Juli 2015:
«Peking 2022»
The Winner is the IOC

«Sion 2026»: Berner Regierungsrat will Volksabstimmung

30.11.2017

Soll sich der Kanton Bern an der Olympiakandidatur «Sion 2026» beteiligen? Diese Entscheidung will der Regierungsrat dem Stimmvolk überlassen. (Berner Zeitung)

Das Wallis will bis 2026 Endausbau Autobahn A9 und zweites Gleis im Lötschberg-Tunnel
Das Wallis will bis 2026 Endausbau Autobahn A9 und zweites Gleis im Lötschberg-Tunnel

Die Bernerinnen und Berner sollen an der Urne entscheiden, ob sich ihr Kanton an der Olympiakandidatur «Sion 2026» beteiligen soll. Der Regierungsrat beantragt dem Parlament, den nötigen Kredit dem obligatorischen Referendum zu unterstellen.

Über den Kredit und die Referendumsfrage wird das Parlament voraussichtlich in der Septembersession 2018 entscheiden, wie der Regierungsrat am Donnerstag mitteilte. Der Vorschlag dürfte gute Chancen haben, denn das Parlament selber überwies im vergangenen Juni einen Vorstoss, wonach die Berner Bevölkerung frühzeitig zu einer allfälligen Beteiligung des Kantons an «Sion 2026» befragt werden soll.

Im Herbst 2019 wird das Internationale Olympische Komitee über die Vergabe der Winterspiele 2026 entscheiden. Bis dahin wird im Kanton Bern eine Projektorganisation die Aktivitäten koordinieren. Die Leitung liegt bei der Volkswirtschaftsdirektion. Die Projektgruppe wird die Vorlage zuhanden der Septembersession 2018 des bernischen Grossen Rates vorbereiten.

Der Regierungsrat hat im Dezember 2016 entschieden, dass er sich mit maximal einer Million Franken aus dem Lotteriefonds an der Kandidatur «Sion 2026» beteiligen will. Im Kanton Bern sollen Wettbewerbe im Eishockey, Skispringen und in der nordischen Kombination stattfinden. Die Infrastruktur sei vorhanden, schreibt der Kanton in seiner Mitteilung. Auf den Bau einer provisorischen Grossschanze in Kandersteg wird verzichtet.

Der Kanton Bern wird sich vor allem an den Kosten für die öffentliche Sicherheit beteiligen müssen. Wie hoch diese Kosten sein werden, ist noch offen. Die fünf Durchführungskantone haben jüngst eine detaillierte Analyse der Sicherheitskosten verlangt. Die Studie soll im kommenden März vorliegen.

Skepsis gegenüber einer Kandidatur

Namentlich von linksgrüner Seite war im Kanton Bern seit Bekanntwerden der Olympia-Kandidatur immer wieder Kritik zu hören und auch die Forderung nach einer Volksabstimmung.

Die Olympiakandidatur schliesst neben dem Wallis auch die Kantone Bern, Waadt, Freiburg und Graubünden ein. Eine Walliser Kandidatur gab es bereits 1999 mit dem Projekt «Sion 2006». Das Internationale Olympische Komitee entschied sich quasi in letzter Sekunde noch gegen Sion und vergab die Spiele ins italienische Turin.

Unvergessen sind die Bilder der enttäuschten Schweizer Delegation mit einem fassungslosen Bundesrat Adolf Ogi, der vor laufenden Kameras die Hände vor dem Kopf zusammenschlug und seinen Emotionen freien Lauf lassen musste.

Schweizer Olympiakandidaturen hatten es bereits in der Vergangenheit nicht immer leicht. So lehnten die Stimmberechtigten bereits in den 1960-er Jahren Kandidaturen ab. Andere scheiterten im internationalen Wettbewerb. Auch in den folgenden Jahrzehnten galt es immer wieder, Niederlagen zu verkraften.

Für die Winterspiele 2010 kandidierten Graubünden und Zürich sowie Montreux mit Bern. Das Sportparlament von Swiss Olympic setzte auf Bern-Montreux, doch zeigten die bernischen Stimmberechtigten dem Projekt 2002 die kalte Schulter.

2013 und 2017 scheiterten Bündner Olympia-Projekte an der Urne. Auch im Nachbarland Österreich hat sich die Tiroler Bevölkerung Mitte Oktober mehrheitlich gegen eine Olympia-Kandidatur für das Jahr 2026 ausgesprochen. (mb/sda)

NZZ

Vorerst keine Gratispolizisten für «Sion 2026»

17.11.2017. Die Kantone sind zwar «bereit und fähig», die Sicherheit während der Spiele zu gewährleisten. Aber bei den Kosten teilen sich die Meinungen.

Dies hat sich an der Herbstversammlung der Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren (KKJPD) in Genf gezeigt. Einstimmig zeigten sich die Regierungsvertreter der 26 Kantone «bereit und fähig», die Sicherheit während der Spiele zu gewährleisten.

Bei der Kostenfrage waren die Meinungen geteilt. Das Wallis hatte die anderen Kantone vor anderthalb Wochen um die gleiche Regelung wie seinerzeit bei der Fussball-Europameisterschaft 2008 gebeten. Damals entsandten sämtliche Kantone Polizisten, rechneten die in der Vereinbarung über die interkantonalen Polizeieinsätze vorgesehenen Kosten von 600 Franken pro Polizist und Tag aber nicht ab.

190 000 Tageseinsätze von Polizisten

«Die KKJPD hat entschieden, dass die Tarife respektiert werden sollen», sagte deren Generalsekretär Roger Schneeberger auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Nach Ansicht der Kantone müssen nun die Organisatoren und der Bund eine Lösung suchen. Zudem haben die fünf Austragungskantone Wallis, Waadt, Bern, Freiburg und Graubünden eine detaillierte Analyse beantragt. Diese soll bis zum 23. März 2018 vorliegen. Dann kommt die Konferenz der Kantonsregierungen zusammen, die ebenfalls über die Frage der Kostenübernahme entscheiden wird. Letztlich aber wird es Sache der einzelnen Kantone und allenfalls der Kantonsparlamente sein zu entscheiden, zu welchem Preis sie die Polizisten entsenden.

Laut einer Studie des Bundesamtes für Sport braucht es für die Winterspiele 190 000 Tageseinsätze von Polizisten, inklusive einer Reserve von 30 Prozent. Davon müssen 133 000 Tageseinsätze bei jenen 21 Kantonen beantragt werden, in denen es keine Austragungsorte gibt. Gemäss geltenden Tarifen ergibt dies alleine Kosten von 79 Millionen Franken. Der Bund ist bereit, einen Fünftel davon zu übernehmen.

Veränderte Bedrohungslage

Die Sicherheitskosten sind der wohl grösste Unsicherheitsfaktor für das Budget von «Sion 2026». Sie sind, zusätzlich zu den im operativen Budget bereits enthaltenen 159 Millionen Franken, derzeit mit 303 Millionen Franken budgetiert. Damit sind für «Sion 2026» etwas höhere Kosten veranschlagt worden als seinerzeit bei der Kandidatur für die Winterspiele 2022 in Graubünden, die vor dem Stimmvolk scheiterten. Grund ist die seither veränderte Bedrohungslage. Die zahlreichen Terroranschläge haben zu einer Überarbeitung der Sicherheitsdispositive geführt. Unwägbarkeiten bleiben dennoch: Die Machbarkeitsstudie des Bundes zur Sicherheit von «Sion 2026» weist beispielsweise darauf hin, dass Vergleiche mit früheren Spielen zwar schwierig seien. Dennoch falle aufgrund verfügbarer Zahlen auf, beispielsweise der Spiele 2010 in Vancouver, dass die Sicherheitskosten deutlich höher ausgefallen seien als jene, die nun für «Sion 2026» prognostiziert werden.

 

Abstimmung im Wallis zu «SION 2026»

Der 10. Juni 2018 wird zum Schicksalstag für «Sion 2026». An diesem Tag werden die Walliser über einen Kredit von 61,8 Millionen Franken an die Olympischen Winterspiele abstimmen: Bei einem NEIN gibts einen sofortigen Übungsabruch!

www.nein-zu-olympia.at

Danke an die Tiroler – Olympia-Watschn pickt!

Wir sagen den Tirolerinnen und Tirolern Danke für 53% Nein zu Olympia! Es ist zu billig, die Verantwortung für dieses Debakel nur auf das IOC und die schlechte Kampagne abzuschieben.  Die Tiroler haben bestens verstanden, worum es geht.

Das Bündner Volk hat Olympia den Zahn gezogen!

Der Grundsatzentscheid der Bündner Stimmbevölkerung  sich nicht in ein unkalkulier-bares Olympiaabenteuer zu stürzen.

Kritik an GR2022

Das Bündner Volk hat rechtzeitig den Stecker gezogen!

Bündnerinnen und Bündner wollen schuldenfrei bleiben, die Landschaft als Kapital erhalten und weiterhin Geld für die Unterstützung von nachhaltigem Tourismus, Bildung und Kultur zur Verfügung zu haben.