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Stefan Grass
Leiter des Komitees Olympia-kritisches Graubünden

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NZZ

Kein Brot für die Spiele der Selbstherrlichen

Das Nein zu «Sion 2026» ist kein Entscheid gegen die Walliser Organisatoren. Es spiegelt vielmehr die Skepsis gegenüber der Selbstherrlichkeit interna-tionaler Sportverbände. Die Schweiz braucht keine Plattform zur Selbstdar-stellung.

NZZ

Olympia ist mehr als ein Tourismus- und Infrastrukturprojekt

Die Olympischen Spiele müssten wieder verstärkt den Menschen statt die Markt- und Technologie-orientierung zu ihrem Zentrum machen. Das würde helfen, die verlor-ene Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen.

Tages-Anzeiger

«Die Kraft solcher Spiele wird überschätzt»

Touristiker Jürg Stettler hinterfragt grossmundige Versprechen der Promotoren von Sion 2026.

NZZ

Das IOC muss Risiken für Winterspiele tragen

Unabhängig von politischen Haltungen ist festzustellen: Trägt die Schweiz das finanzielle Risiko, darf sie sich nicht auf Olympia einlassen.

Olympia-Chef: Thomas Bach leistet sich peinlichen Aussetzer in Tokio

14.07.2021

Ein Versprecher kann mal passieren. Aber dieser Patzer war entlarvend. Olympia-Chef Thomas Bach hat den Austragungsort Japan mit China verwechselt – in Tokio. Dabei wollte er das Gastland angesichts steigender Corona-Zahlen beruhigen. (GQ-Magazin)

Er hatte einen simplen Job, doch damit schien Olympia-Chef Thomas Bach etwas überfordert zu sein. Der deutsche Chef des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) war kurz vor Beginn des Mega-Events nach Tokio gereist. Auf einer Pressekonferenz wollte der Sportfunktionär im Gastland um Vertrauen werben. Denn dort macht sich zunehmend das Gefühl breit, dass Japan in der Pandemie für die Spiele enorme Opfer bringen muss, während das IOC vor allem wegen der milliardenschweren TV-Übertragungsrechte an der Austragung festhält, obwohl weltweit und auch im eigenen Land die Fallzahlen wieder rasant steigen.

Olympia-Chef blamiert sich

Die Olympischen Spiele sollen ein Symbol der Völkerverständigung sein. Davon bleibt in Pandemiezeiten nichts übrig. Die Athleten werden in ihren Unterkünften isoliert, sehen kaum mehr als Flughafen, Hotelzimmer und Wettkampfstätten. Zuschauer sind von fast allen Veranstaltungen ausgeschlossen. Denn die Impfquote in Japan ist gering und für Tokio wurde wegen der erneut stark gestiegenen Infektionszahlen zum inzwischen vierten Mal der Notstand ausgerufen. Das IOC hat dennoch auf Geisterspiele bestanden. Bach wollte diese Entscheidung mit seinem Auftritt am 13. Juli verteidigen und die Kompetenz der Olympia-Organisatoren betonen. Dabei wusste er anscheinend noch nicht einmal, wo er sich befand.

“Unser gemeinsames Ziel sind sichere und geschützte Spiele für jedermann”, versicherte Bach bei seinem ersten öffentlichen Auftritt seit der Ankunft in Tokio eine Woche zuvor. Der Olympia-Chef hatte sich seitdem in Quarantäne befunden. Bach versprach auf Englisch sichere Spiele “für die Athleten, für alle Delegationen und – am wichtigsten – für das chinesische Volk”. Er bemerkte den Fehler sofort und schob “japanische Volk” hinterher. Laut der britischen Tageszeitung “Guardian” wurde Bachs Patzer nicht von den Dolmetschern für die anwesenden Olympia-Organisatoren übersetzt. Den Journalisten vor Ort entging die Peinlichkeit aber natürlich nicht.

Olympische Spiele: Kritik an Thomas Bach

Die Kritik in sozialen Netzwerken ließ nicht lange auf sich warten. Manch ein Nutzer vermutete einen Freudschen Versprecher, der ungewollt Einblick in die wahren Prioritäten des IOC-Chefs gegeben haben könnte. Oder sehen für Bach alle Asiaten gleich aus? Natürlich könnte man das Ganze als harmlosen Versprecher abhaken. Allerdings schürt der Vorfall zumindest Zweifel an Bachs Kompetenz und ist zudem nicht das erste Mal, dass der Deutsche unangemessen flapsig mit den Ängsten im Gastland umgegangen ist. Bach hatte vor einigen Wochen für Empörung gesorgt, als er das japanische Volk als besonders “widerstandsfähig” bezeichnet hatte und meinte, für Olympia müssten “einige Opfer” gebracht werden.

Viele Einwohner des Gastlandes fühlten sich direkt angesprochen, wiesen diese Einstellung erbost zurück und forderten, die verschobenen Olympischen Spiele 2020 endgültig abzusagen. Top-Sportstars haben längst selbst für sich eine Entscheidung getroffen. Nach Serena Williams und Rafael Nadal hat auch Roger Federer angekündigt, dem Tennisturnier in Tokio fernzubleiben, offiziell wegen Knieproblemen. Die deutsche Fußballmannschaft reist mit einer “D”-Elf an. Von Bundesligavereinen und Profis hatte es Absagen gehagelt.

Olympia in Tokio: Heftige Kritik an den Sommerspielen aus Deutschland

18.04.2021. Dagmar Freitag sieht die Olympischen Sommerspiele von Tokio (23. Juli bis 8. August) angesichts der neuesten Corona-Nachrichten auf dem Weg in eine angekündigte Misere. "Es kommt, wie es kommen musste: bereits 55 COVID-19-Fälle insgesamt, und es ist ja erst ein Bruchteil der Athleten und Offiziellen in Tokio", sagte die Vorsitzende des Bundestags-Sportausschusses.

"Das IOC hält in geradezu unverantwortlicher Art und Weise an der Mär von den sichersten Spielen fest - mit der Behauptung, eine Übertragung innerhalb der unterschiedlichen Gruppen im Olympischen Dorf sei fast unmöglich", monierte die Vorsitzende des Bundestags-Sportausschusses.

Der deutsche IOC-Präsident Thomas Bach lasse verlauten, "es gebe null Risiko, dass das Virus von Teilnehmerinnen und Teilnehmern an den Spielen in die Bevölkerung getragen werde. Shigeru Omi, COVID-19 Chef-Berater der japanischen Regierung, sieht dagegen die Gefahr eines Superspreader-Events", sagte Freitag.

 

OLYMPIA-ABSAGE – EIN GEWINN FÜR DIE DEMOKRATIE

Wegen der drohenden Ablehnung des Abenteuers Olympia in der steirischen Bevölkerung hat das ÖOC die Reißleine gezogen. Nachdem feststand, dass die KPÖ in Graz genügend Unterstützungserklärungen für eine Volksbefragung gesammelt hatte, musste es zu einer Entscheidung kommen.

Das Komitee «Nein zu Sion 2026» freut sich über das Nein

Die Walliserinnen und Walliser wollen nicht, dass ihre Steuergelder in einem kurzen Olympischen Strohfeuer landen. Vielmehr sollten damit Projekte unterstützt werden, von denen das Wallis als Kanton langfristig profitiert.

Danke an die Tiroler – Olympia-Watschn pickt!

Wir sagen den Tirolerinnen und Tirolern Danke für 53% Nein zu Olympia! Es ist zu billig, die Verantwortung für dieses Debakel nur auf das IOC und die schlechte Kampagne abzuschieben.  Die Tiroler haben bestens verstanden, worum es geht.

Das Bündner Volk hat Olympia den Zahn gezogen!

Der Grundsatzentscheid der Bündner Stimmbevölkerung  sich nicht in ein unkalkulier-bares Olympiaabenteuer zu stürzen.

Kritik an GR2022

Das Bündner Volk hat rechtzeitig den Stecker gezogen!

Bündnerinnen und Bündner wollen schuldenfrei bleiben, die Landschaft als Kapital erhalten und weiterhin Geld für die Unterstützung von nachhaltigem Tourismus, Bildung und Kultur zur Verfügung zu haben.